Besser lernen? 8 Tipps, die Dir das Lernen leichter machen

Besser lernen

Die Klausuren rücken bedrohlich näher und näher. Die Abgabefrist der Hausarbeiten ist nur noch einen Katzensprung entfernt, doch der innere Schweinehund sträubt sich weiterhin mit aller Macht gegen das Lernen und dagegen, sich endlich an den Schreibtisch zu setzen und loszulegen. Wie immer wird alles eine ganz knappe Angelegenheit.

Nicht selten wird das letzte Mittel gegen das Versäumnis der Fristen der Gang zum Arzt, um ein Attest für eine Verlängerung zu erschwindeln. Das ganze Theater ist natürlich mit psychischem Stress verbunden, und jedes Mal schwört man sich, es bei der nächsten Klausur, beim nächsten Examen oder der nächsten Klassenarbeit nicht so weit kommen zu lassen. Aber dann ist wieder in der Woche vor dem Stichtag schönes Wetter, eine wichtige Party die man auf keinen Fall versäumen sollte, und überhaupt hat man ja auch andere Pläne und es kommt einiges zwischen Dich und das Lernen. Das ganze ist ein Teufelskreis, denn mit dem Zeitdruck wird das Lernen ja nicht angenehmer. Im Gegenteil, der Druck an sich führt oft zur totalen Blockade. Damit Du das im nächsten Ernstfall verhindern kannst, haben wir von Jicki hier einige Tipps für Dich gesammelt, die es Dir das besser lernen endlich wieder erleichtern sollen.

Tipp 1 zum besser lernen: Zeitplan erstellen – genügend Zeit ist leider ein absolutes Muss.

Gerade das ist oft der Knackpunkt, schon klar. Ein sinnvoller Zeitplan gewährleistet allerdings auch, dass Du Deine Ziele nicht zu hoch steckst. Es ist übrigens viel effektiver, jeden Tag nur einige Stunden zu lernen, anstatt 3 Tage vor einer Prüfung 10 Stunden nonstop durchzupauken. Nimm Dir also Deinen Lernstoff in kleineren Häppchen vor, und plane für jeden Tag eine nicht zu große Menge ein, die Du dann ganz entspannt besser lernen kannst. Dies kannst Du z.B. mit einer Jicki Sprachdusche tun. Diese dauert ca 15 – 20 Minuten und bringt Dir in kurzer Zeit auf effektivste Weise Fortschritte in Deiner Lernsprach.

Du wirst sehen, dass es besser klappt, wenn Du wirklich nur in kurzen regelmäßigen Einheiten lernst. Wenn Du nicht jeden Morgen schon bei der Vorstellung von einem schier unüberwindbaren Berg an Lernstoff eine mittelschwere Krise bekommst, wird Dir sicher auch das Anfangen nicht so schwer fallen. Dadurch bleibt Deine Motivation erhalten, und alles geht leichter von der Hand.

Tipp 2 zum besser lernen: Welcher Lerntyp bist Du?

Es kann wahnsinnig hilfreich sein, seinen persönlichen optimalen Lernstil zu finden. An anderer Stelle sind wir schon mal auf den Begriff „Lernstil“ eingegangen. Es ist davon auszugehen, dass prinzipiell jeder Mensch über jeden Lernstil gleich gut lernen kann; allerdings bilden sich persönliche Gewohnheiten. So ist Dein optimaler Lernstil womöglich visuell, weil Du Dir in Deiner Schulzeit angewöhnt hast, Lernstoff visuell festzuhalten. Mache doch einmal den Jicki Test, ob Du ein auditiver Lerntyp bist. Außerdem kann es nie schaden, verschiedene Lernstile zu variieren und vor allem zu kombinieren. Das erfordert vielleicht zu Beginn etwas mehr Vorbereitungszeit. Diese Zeit wird sich aber höchstwahrscheinlich folglich auszahlen, denn gut vorbereiteten Lernstoff kannst Du Dir letztendlich deutlich einfacher und effektiver einprägen. Versuch doch bei Deiner nächsten Lernsession mal, verschiedene Lernstile in Kombination anzuwenden: Nutze hierfür Tonaufnahmen, Videos, graphische Darstellungen und die guten alten Karteikarten.

Lerne Sprachen wie Spiderman!

Tipp 3 zum besser lernen: Frische Luft beim Lernen

Frische Luft beim Lernen kann wahre Wunder bewirken. Im Sommer kannst Du Dir ein ruhiges Plätzchen im Park oder Wald suchen. Ein Stuhl auf dem Balkon kann natürlich auch ausreichen. Wichtig ist hierbei selbstverständlich, dass Du an Deinem Platz genügend Ruhe hast. Also nicht unbedingt in ein überfülltes Café setzen, das versteht sich wohl von selbst. Da lässt man sich nur zu leicht dazu hinreißen, lieber die Mitmenschen zu beobachten und deren Kaffeeklatsch zu lauschen, als wirklich zu lernen. Im Winter ist unter Umständen zu kalt, um draußen zu lernen. Dann hilft es, immer wieder zu lüften oder kurz einen Spaziergang im Kalten zu machen. Auch virtuelle Reisen bieten sich an. Zum Beispiel kannst Du mit der Jicki Urlaubsdusche in ein anderes Land eintauchen Dir so frischen Wind suchen. Dann klappt es mit dem besser lernen gleich viel besser.

Tipp 4 zum besser lernen: Lerngruppen bilden

Der Austausch mit anderen ist unglaublich effektiv zum besser lernen. Zusammen ist man stärker als allein – diese gute alte Weisheit kann auch auf das Lernen zutreffen. So kommen unterschiedliche Blickwinkel zusammen, denn jeder hat andere Stärken. So kann man sich gegenseitig gut helfen und zusammen besser lernen. Du kannst auch online Teil einer Lerngruppe werden. Zum Beispiel in der Jicki “Englisch – Die Community” Gruppe auf Facebook helfen sich user aus ganz Deutschland besser Englisch zu lernen.

Tipp 5 zum besser lernen: Versuche schwierige Zusammenhänge anderen zu erklären

Beim Erklären merkt man am besten, ob man ein Thema wirklich durchblickt hat, und bietet sich auch gut für Lerngruppen an. Jeder kann ein bestimmtes Thema so aufbereiten, dass er es den anderen in der Gruppe erklären muss, ähnlich wie bei der Referat-Vorbereitung. Um einen Vortrag zu halten, muss man sich besonders gut vorbereiten und alles bleibt so länger im Gedächtnis.

Lerne Sprachen in Entspannung

Tipp 6 zum besser lernen: Wichtige Punkte immer wieder aus dem Gedächtnis aufschreiben – per Hand!

Etwas per Hand zu notieren kann beim Lernen besser sein, als am PC zu schreiben. Es dauert zwar etwas länger, aber das lohnt sich im Nachhinein, da viele Leute es sich so doch besser einprägen können. Außerdem ist es sinnvoll, Zusammenhänge graphisch zu notieren, und sei es nur mit einem schlichten Pfeil von A nach B. Wie oben bereits erwähnt, ist besonders die Kombination verschiedener Lernstile effektiv und hilfreich zum besser lernen.

Tipp 7 zum besser lernen: Ablenkung vermeiden – Handy ausschalten!

Das Handy neben die Lernsachen zu legen, kann für Dein Vorhaben zum besser lernen sehr gefährlich sein. Bei jeder Nachricht schnappt man sich das Teil und ist raus aus dem Lernfokus. Ganz schnell sammeln sich so die Minuten, die man statt dem Lernen auf Whatsapp, Facebook und Instagram unterwegs ist und schwupp ist man weg vom Lernfenster. Also: Konsequent sein und ein striktes Handyverbot an sich selbst aussprechen. Du wirst merken, dass die Handypause sehr gut tut und Deinen Lernfluss ungestört lässt.

Tipp 8 zum besser lernen: Die optimale Lernzeit finden

Bestimmt ist Dir schonmal aufgefallen, dass du Dich zu gewissen Tageszeiten besser konzentrieren kannst, als zu anderen. Wahrscheinlich hat jeder ein bestimmtes zeitliches Optimum zum Lernen. Das mag morgens um 8 Uhr oder um 23:21 Uhr sein, ganz egal. Hauptsache, Du kennst Deine eigene Präferenz und gestaltest Deine Pläne entsprechend. Auf Dein eigenes Gefühl zu hören wird sich hierbei gut bewähren und Du kannst besser lernen.

Besser lernen - Fazit

Hoffentlich konnten wir Dir ein paar nützliche Tipps an die Hand geben, dass auch Du in Zukunft besser lernen kannst. Falls Du außerdem auf der Suche nach einer Methode bist, um speziell Sprachen besser zu lernen, dann schau doch mal beim Jicki Konzept vorbei. Mit Jicki lernst Du Sprachen auf angenehme und entspannte Art und Weise. In einzelnen kurzen Lektionen hörst Du Dir Vokabeln, ganze Sätze und eine kurze Geschichte an, die auf den zuvor gelernten Vokabeln aufbaut. Dabei hilft Dir der Einsatz von Entspannungsübungen am Anfang, die ausgewählte Hintergrundmusik sowie die rhythmische Sprache dabei, das Gelernte besser lernen zu können und im Langzeitgedächtnis abzuspeichern. Das Hören der Sprache vermittelt Dir außerdem ein Gefühl für die Sprache, sodass Dir das Verstehen von Lektion zu Lektion leichter fällt.Viel Erfolg!

Unsere Top-4 FAQs zum Thema Besser lernen

Wie kann ich besser lernen?

1. Die eigene Motivation steigern

Die Schule vermittelt uns ein oft negatives Bild vom Lernen. Fehler sind schlecht und Lernen heißt stures auswendiglernen. Dabei wird das Wissen beim Auswendiglernen nur vorübergehend gespeichert. Die Vernetzung im Gehirn verschwindet mit der Zeit und das Wissen ist nicht mehr abrufbar. 

Die beste Art zu lernen ist, wenn Du von dir aus so neugierig auf ein Themengebiet bist und Energie und Wissensdurst nur so aus Dir heraussprudeln. Natürlich gibt es auch Themen, gerade in der Schule und beim Studium, die Du lernen musst, Dich jedoch nicht besonders interessieren. Stell Dir in diesem Fall die Frage, was es Dir persönlich bringt. Definiere Dein Ziel und halte es Dir stets vor Augen – sei es ein guter Abschluss, eine Beförderung oder lediglich Dein Stolz. Dir wird das Lernen plötzlich viel leichter fallen. Probier’s aus!

2. Fehler als Chance sehen:
Aller Anfang ist schwer. Schnell kann es zu Frustration und Entmutigung kommen. Stempel Fehler nicht direkt als Deine Feinde ab. Sieh es positiv – Du weißt wie Du es zukünftig NICHT mehr machen wirst! Wenn Du motiviert bist und an der Sache bleibst und Dich nicht unterkriegen lässt, wirst Du bald merken, dass es immer leichter wird. Indem Du Dich selbst beobachtest, Deine Fehler erkennst und
gezielt an ihnen arbeitest, wird es Dir ganz bald schon viel leichter fallen.

3. Deine persönliche Lernmethode finden:
Ein wichtiger Aspekt ist der, dass Du Dich selbst kennenlernst und erkennst, was für Dich die beste Lernmethode ist. Auditiv, visuell, kommunikativ oder doch haptisch? Sobald Du erkennst, welcher Lerntyp Du bist, kannst Du dir  Lernmethoden und -strategien überlegen und diese direkt testen.

Welche Lernmethoden gibt es?

Es gibt eine große Zahl an unterschiedlichen Lernmethoden. Wir haben für Dich die 4 Methoden zusammengefasst, mit denen wir bei Jicki arbeiten: 


Die Birkenbihl-Methode besteht aus vier Schritten:
1. Dekodierung
Wortwörtliches Übersetzen eines Textes.
2. Aktives Hören
Hören des Textes auf Englisch, währenddessen Lesen der eigenen wortwörtlichen Übersetzung.
3. Passives Hören
Erneutes Anhören des englischen Textes und währenddessen mit anderen Dingen beschäftigen.
4. Anwendung
Anwenden der Sprache mithilfe von Übungen, Konversationen etc.

Bei dieser Methode wird der Lernstoff in einer besonders entspannten Atmosphäre aufgenommen, im Idealfall in Kombination mit Entspannungsmusik und -übungen. Auf diese Weise wird das Gelernte in Dein Langzeitgedächtnis transportiert, da Du Dich in einem besonders aufnahmebereiten Zustand befindest.

  • Output-Methode:

Auch bekannt als “Speak from Day 1”, bedeutet diese Methode, alles gelernte immer und direkt anzuwenden. Anfangs ist das zwar sehr wenig, es kommt jedoch von Tag zu Tag mehr dazu. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass Du sofort loslegen kannst und es keiner monatelangen Vorbereitung bedarf.

  • Input-Methode:

Das Stichwort heißt hier: konsumieren! Schaue Filme und Serien auf Englisch, höre englische Hörbücher und Podcasts und lies englische Bücher und Zeitschriften. So bekommst Du ein allgemeines Gefühl für die Sprache und entwickelst ein Textverständnis.

Wir von Jicki haben diese 4 Methoden kombiniert und in die Jicki App zum Sprachen lernen gepackt. Probiers doch einfach mal aus. 

Wie finde ich einen passenden Lernpartner?

Den meisten Menschen fällt es leichter zu Lernen, wenn sie einen Lernpartner haben. So kann man sich gegenseitig motivieren, abfragen, loben und unterstützen. Beim Lernen einer neuen Fremdsprache, ist es besonders hilfreich, die neue Sprache zu hören und auch zu sprechen. Das kannst Du mit einem Lern- oder Tandempartner super üben. 

Wie findest Du also einen geeigneten Lernpartner? Als Lernpartner eignen sich vor allem Muttersprachler. Vielleicht hast Du Verwandte oder Freunde die eine andere Sprachen sprechen, die Du fragen könntest. Du kannst Ihnen Fragen zu bestimmten Redewendungen, Bedeutungen und auch der Aussprache stellen und in der Fremdsprache reden. Auch mit Freundinnen und Freunden, die ein ähnliches Sprachniveau wie Du haben, lohnt es sich zusammen zu lernen. 

Neben Freunden oder Verwandten, kannst Du Dir auch einen Tandempartner suchen, mit dem Du Dich regelmäßig zum Sprechen verabredest. 

Am einfachsten findest Du einen Tandempartner an der Uni in Deiner Stadt oder über Sprachschulen. Schau Dir dort an den Pinnwänden einfach mal die Flyer und Angebote an. Außerdem gibt es verschiedene Facebook-Gruppen. In diesen Gruppen findest Du Gleichgesinnte und ihr könnt euch beispielsweise zum regelmäßigen Videochatten auf Englisch oder anderen Sprachen verabreden.

Welche Vorteile bietet auditives Lernen?

Auditive Sprachkurse, Hörbücher und auch Podcasts sind zum Lernen derzeit absolut im Trend. Die folgenden Gründe erklären, wieso gerade Sprachenlernen auf auditiver Basis oft bessere und nachhaltigere Ergebnisse erzielt:

1. Hör- und Sprachzentrum liegen in unserem Gehirn dicht beieinander. Darum fällt es dem Gehirn sehr leicht, Verbindungen zwischen den Bereichen herzustellen. Das Gehirn ist also beim Sprachenlernen schon für auditives Lernen prädestiniert. 

2. Beim auditiven Lernen wird Sprachverständnis vermittelt. Beim ständigen Hören einer Sprache entwickelst Du ein Gespür für Melodie und Klang dieser und hast später beim Sprechen weniger Probleme und Hemmungen. Hierauf bauen die Audio Sprachkurse von Jicki auf. 

3. Außerdem vermeidest Du durch auditives Lernen lästige Karteikartensysteme und mit ihnen stupides Wiederholen von Vokabeln. Lernen durch Hören soll dich berieseln und mit der Sprache umgeben, bis du das Gehörte schließlich intuitiv nachsprichst. 

Mit der Jicki App besser Sprachenlernen

Jicki App Sprachwahl
Helge Straube
Helge Straube

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema, wie Lernen wirklich funktioniert und denke dabei oftmals um zwei Ecken. Diese Erfahrungen und „Ecken“ möchte ich weitergeben.