Individuelles Lernen

Was bedeutet individuelles Lernen?

Lernen ist etwas Persönliches. Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell und können somit unterschiedlich viel. Auch lernen sie auf unterschiedliche Art und Weise.

Deshalb stellt das individuelle Lernen, das Kind und seine Individualität in den Mittelpunkt und fördert es entsprechend seiner Stärken, Fähigkeiten und Begabungen. Das Ziel ist es, alle Schüler*innen dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung stehen und im Lernprozess zu unterstützen.

Individuelles Lernen in der Praxis

In vielen Bildungseinrichtungen wird Individualität leider nicht unbedingt gefördert. Viele sind der Meinung, dass Gleichartigkeit, die besseren Ergebnisse erzielt, da sich Erziehungs- und Lernprozesse einfacher und damit auch erfolgreicher gestalten lassen. Im Unterricht lernen alle Kinder in der Klasse zu gleicher Zeit dieselben Inhalte.

Dies funktioniert jedoch nur, wenn die Kinder etwa gleiche Voraussetzungen haben, was in der Realität meistens nicht der Fall ist. Wir alle wachsen ganz unterschiedlich, in Hinsicht auf soziale, familiäre und kulturelle Lebensformen, auf und starten aus verschiedenen Ausgangspositionen. Gerade deshalb ist ein individueller Ansatz so wichtig.

Individuelles Lernen nach Maria Montessori

Kinder und Jugendliche haben ganz unterschiedliche Begabungen und lernen verschieden schnell und auch auf unterschiedliche Art und Weise. Die italienische Ärztin Maria Montessori, die sich auf Kinderheilkunde spezialisierte, hat diese Unterschiede erkannt und zu einem zentralen Punkt ihres Bildungskonzepts gemacht. Maria Montessori war der Ansicht, dass Kinder in ihrer Persönlichkeit geachtet werden müssen und selbstständig lernen sollen.

„Hilf mir, es selbst zu tun“, eine der Kernaussagen von Montessori, verdeutlicht ihr Anliegen, dass Kinder so lernen sollten, wie sie es am besten können.

Im Mittelpunkt der Montessori-Pädagogik stehen einerseits die Begabungen und die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und andererseits die Freiheit, dass jedes Kind in seinem eigenen Rhythmus lernt. Für Maria Montessori war es besonders wichtig, dass Kinder die Möglichkeit haben nicht nur das Lerntempo, sondern auch die Lerninhalte weitestgehend selbst bestimmen zu können.

Individualität im Schulunterricht fördern

Die meisten traditionellen Lehrmethoden berücksichtigen die Verschiedenheit der einzelnen Schülerinnen und Schüler kaum und orientieren sich zu sehr am Durchschnitt. Andere Unterrichtskonzepte, die die Schüler und nicht die Fächer in den Mittelpunkt stellen, gewinnen daher an immer größerer Beliebtheit. Sie sollen unterschiedliche Lernstile, Lerngeschwindigkeiten und Interessen berücksichtigen und selbständiges, individuelles Lernen fördern.

In Montessori-Kindergärten und Schulen wird das Bildungskonzept praktisch umgesetzt. Dort wird auf den offenen Unterricht gesetzt. Das bedeutet, dass Kinder die Wahl haben, was genau sie machen wollen und wie lange. Mit dieser Freiheit und vor allem ohne Druck sowie ohne Wertung soll das Kind aus der eigenen Motivation heraus lernen wollen.

In Montessori-Schulen wird erstens in alters- und leistungsgemischten Klassen unterrichtet und zweitens der Unterricht in zwei Bereiche gegliedert, der Freiarbeit und dem gebundenen Fachunterricht. In der Zeit der Freiarbeit können die Schüler den Stundenplan selbst bestimmen. Die Schüler*innen können selbst bestimmen, welchen Aufgaben sie nachgehen und mit welchen Unterrichtsmaterialien sie sich beschäftigen möchten.

Der Schwerpunkt liegt auf dem „Lernen aus eigenem Antrieb“. Im Fachunterricht hingegen wird sich auf ein spezielles Fach konzentriert. Dort werden die Lerninhalte in Gruppen- oder Einzelarbeit erarbeitet.

Auch Sprachen kannst Du mit Deinem Kind individuell lernen!

Sprachen im eigenen Rhythmus erobern

Auch das Fremdsprachenlernen ist fester Bestandteil der Montessori-Pädagogik. Es wird anfangs, in den ersten Schuljahren, vor allem in der Freiarbeit integriert. Hier erfolgt der Fremdsprachenerwerb zum Teil unbewusst und beinhaltet spielerische und kreative Schwerpunkte. Das Hörverstehen steht im Vordergrund, da Kinder eine ausgeprägte Bereitschaft zum Zuhören und Nachsprechen aufweisen.

Den Schüler*innen stehen Materialien, wie Bücher in den Fremdsprachen und neue Medien zur Verfügung mit denen die Lernmotivation zusätzlich geweckt wird und der Wortschatz ganz individuell erweitert werden kann. Das Erlernen einer Fremdsprache erfolgt somit auf natürliche Art und Weise und im Sinne einer stückweiten Eroberung der neuen Sprache.

Ergänzend zu der Freiarbeit werden differenzierte Kurse angeboten, in denen das Lesen und Schreiben in der Fremdsprache und die Aussprache geübt wird. Während der ergänzenden Fremdsprachenkurse, wird mit den Kindern nur in der zu erlernenden Sprache kommuniziert. Hier wird die Immersionsmethode besonders angestrebt.

Lernen mit den Jicki-Sprachduschen

Das Konzept der Jicki Sprachduschen ähnelt in vielen Punkten der Montessori-Pädagogik. Wir sind davon überzeugt, dass Du am besten lernst, wenn Du in Deinem eigenen Rhythmus und auf eine individuelle Art und Weise Neues hörst. Mit unseren Sprachduschen lernst Du ganz ohne Druck in Deinem Tempo.

Während Du den Trainings lauschst, hast Du die Möglichkeit, in unserem Begleitbuch mitzulesen um Dir das Gehörte noch besser einprägen zu können. Mit den Jicki Sprachduschen hast Du Deinen Fremdsprachenkurs immer dabei und kannst individuell entscheiden, wie Du lernst. Schnapp’ Dir Deine Kopfhörer und mach’ ein Spaziergang durch den Park oder such’ Dir ein ruhiges Plätzchen, während Du Dir eine Lektion anhörst.

Begib‘ Dich also einfach an einen Lernort Deiner Wahl, während Du mit Jicki beispielsweise Englisch, Spanisch oder Französisch lernst.

Sprachen individuell lernen mit Jicki

Die Jicki-Methode zum individuellen Sprachen lernen ist schnell erklärt: Ähnlich wie beim Erlernen der Muttersprache, oder dem Lernen der jeweiligen Sprache beim Auslandsaufenthalt, basiert unsere Methode auf dem bewährten 3-Stufen-Modell.

  1. Hören: Zu Beginn der Lektionen hörst Du Vokabeln und einfache Sätze mit Übersetzung. Durch die entspannte Musik kannst Du Dir die Wörter noch einfacher merken.
  2. Verstehen: Darauf folgt eine Geschichte, die sich wie bei einer spannenden Serie durch die Lektionen durchzieht. Die Vokabeln kennst Du ja bereits, so dass Dir das Verstehen ganz leicht fällt.
  3. Sprechen: Zum Schluss haben wir noch ein paar Sätze zum nachsprechen für Dich ausgesucht. Du kannst still im Kopf, oder laut mitsprechen. Beides führt dazu, dass Du Deine Aussprache schnell und einfach verbesserst.

Im dazugehörigen Begleitbuch kannst Du auch jederzeit mit- oder nachlesen. Mit Jicki funktioniert das individuelle Sprachen Lernen also einfach, entspannt und nebenbei.

Deine Jicki-Vorteile

  • Ganz entspannt: Fühlt sich nicht wie Lernen an
  • Unterwegs & nebenbei: Lerne beim Sport, Kochen oder im Auto
  • Praxisnah: Lerne Vokabeln und Sätze, die Du wirklich brauchst
  • Schnell & effektiv: Die Lektionen dauern nur 20 Minuten
  • Kostenloser Test: 2 Lektionen pro Sprache gratis (ohne Zahlungsdaten)
  • Online & Offline: Mit der Jicki-App überall lernen

Das sagen unsere Lernenden

Fragen und Antworten zum individuellen Lernen

❓ Was ist individuelles Lernen?

Beim individuellen Lernen lernen die Lernenden nicht alleine. Wichtig ist es, eine anregende Lernumgebung zu schaffen, damit sie individuellen Kompetenzen sich frei entfalten können.

🚸 Warum ist individuelles Lernen so wichtig für Kinder?

Beim individuellen Lernen steht jedes einzelne Kind im Mittelpunkt und kann sich mit seinen eigenen Fähigkeiten entfalten.

Das eigenständige Denken und Arbeiten der Kinder wird dabei gefordert und gefördert.

So wird jedes Kind angespornt und entwickelt eine eigene Motivation dem Lernen gegenüber. So entsteht weder eine Unter- noch eine Überforderung der Kinder.

🎧 Welche Vorteile bietet auditives Sprachenlernen?

Podcasts, Hörbücher oder auditive Sprachkurse zum Lernen sind derzeit absolut im Trend. Folgende Gründe erklären, wieso gerade Sprachenlernen auf auditiver Basis oft bessere und nachhaltigere Ergebnisse erzielt:

  1. Hör- und Sprachzentrum liegen in unserem Gehirn dicht beieinander. Darum fällt es dem Gehirn sehr leicht, Verbindungen zwischen den Bereichen herzustellen. Das Gehirn ist also beim Sprachenlernen schon für auditives Lernen prädestiniert.
  2. Beim auditiven Lernen wird Sprachverständnis vermittelt. Beim ständigen Hören einer Sprache entwickelst Du ein Gespür für Melodie und Klang dieser und hast später beim Sprechen weniger Probleme und Hemmungen. Hierauf bauen die Audio Sprachkurse von Jicki auf.
  3. Außerdem vermeidest Du durch auditives Lernen lästige Karteikartensysteme und mit ihnen stupides Wiederholen von Vokabeln. Lernen durch Hören soll dich berieseln und mit der Sprache umgeben, bis du das Gehörte schließlich intuitiv nachsprichst.

Lerne selbstbestimmt und ganz individuell neue Sprachen!

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Helge Straube
Helge Straube

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema, wie Lernen wirklich funktioniert und denke dabei oftmals um zwei Ecken. Diese Erfahrungen und „Ecken“ möchte ich weitergeben.