Französische Grammatik lernen

Der entspannteste und schönste Weg, französische Grammatik anwenden lernen zu können

Französische Grammatik lernen – Oh mon Dieu!!!

Wie war das noch einmal mit diesem „Qu´est-ce que c´est?!“ Hast Du Dich auch schon öfters gefragt, warum es so schwierig ist, die Französisch Grammatik zu lernen!? Diese ganzen Apostrophe und Bindestriche … noch umständlicher ging es wohl nicht!?

Beim Englisch lernen kommen wohl die meisten noch ganz gut mit, da die englische Grammatik im Vergleich zur Deutschen etwas weniger komplex ist.

Französisch Grammatik zu lernen ist da für uns Deutsch-Muttersprachler schon schwieriger. Dies ist nicht verwunderlich, da Französisch eine romanische Sprache ist, während Deutsch und Englisch germanische Sprachen sind.

Natürlich möchten wir Dir trotzdem keine Grammatikregeln vorenthalten. Darum findest Du am Ende dieses Beitrags die 10 Zeitformen im Französischen mit passenden Beispielen. Viel Spaß beim Lesen!

Französische Grammatik lernen- Die Entstehung von Frust

Blicken wir einmal zurück, was uns am Französisch lernen in der Schule am wenigsten Spaß gemacht hat. Vermutlich denken die meisten: Das endlose Französisch Grammatik lernen! Abgefragt wurde dann in Klassenarbeiten mit gefürchteten Aufgaben, ob das Französisch lernen inklusive Grammatik ausreichend war, um zu bestehen. Viele sind sich bei diesen unangenehmen Gedanken einig: Es gibt Schöneres!!!

Sicherlich haben sich schon tausende Schüler verzweifelt gefragt: „Wie um Himmelswillen soll ich motiviert Französisch lernen können, wenn Französisch lernen mit dieser schwierigen Grammatik verbunden ist?!“ Diese Frage ist tatsächlich legitim und für die Suche nach einer perfekten Lösung scheinen wir aus Frust auf das Französisch lernen und die Grammatik, irgendwie blockiert zu sein. Diese Frustration, die uns vom erfolgreichen Französisch lernen abhält, wollen wir aber nun ganz schnell wieder los werden.

Du hast Lust frustfrei ein Gespür für die französische Grammatik zu bekommen?

Hier geht’s zum Französischkurs!

Französische Grammatik lernen – Ist frustfreies Lernen möglich?

Ob Du frustfrei Französisch lernen und ihre Grammatik beherrschen kannst, kann mit einem eindeutigen Ja beantwortet werden.

Blicken wir noch einmal auf eine schönere Zeit vor unserer Schulzeit zurück, als wir noch von unseren Eltern sorgenvoll behütet wurden. Als wir als kleines Kind unsere Muttersprache gelernt haben, haben wir doch nicht aktiv überlegt: „Hm, jetzt bilde ich einen Relativsatz und benötige die passende Konjunktion. Außerdem muss ich darauf achten, die richtigen Artikel zu verwenden“. Stattdessen haben wir intuitiv und unterbewusst die Grammatik des Deutschen während dem und vor allem durch das Sprechen gelernt, ohne bestimmte Regeln explizit auswendig zu lernen. Dafür hätte unsere kognitive Kapazität ja noch gar nicht ausgereicht, mit gerade einmal 2-3 Jahren. Wie sollte man denn einem Kleinkind erklären, was mit dem Begriff Relativsatz gemeint ist!? Von unseren Eltern wurden wir sicherlich nicht mit schlechten Noten bestraft und Grammatikbücher haben wir damals auch noch nicht verschlungen. Diese kamen grundsätzlich erst zur Schulzeit. Und trotzdem sind wir gerade als kleine Kinder dazu in der Lage, eine Sprache, ja sogar mehrere Sprachen, zu erwerben und es zu muttersprachlichem Niveau zu bringen.

Wenn man darüber nachdenkt, ist es doch verwunderlich, warum man in höherem Alter so viel größere Mühe aufwenden muss, um Dinge, wie die Französische Grammatik zu lernen. Da stellt sich doch die Frage, ob das vielleicht mit dem Umstand, wie man Fremdsprachen im Erwachsenen-Alter erwirbt, zusammenhängt.

Französische Grammatik lernen? – Mit Jicki kinderleicht!

Bei Jicki versuchen wir den Spracherwerb des Französischen wieder mehr der Art des Sprachenlernens von kleinen Kindern anzunähern. Mit einer Jicki Sprachdusche zum Französisch lernen wird genau das erreicht. Die Jicki Sprachduschen verzichten auf explizites Französisch Grammatik lernen, welche Dich eventuell frustrieren können.

Vielmehr wird darauf vertraut, dass man gerade durch das vorrangige Französisch hören lernen, nach und nach ein Gefühl für die Sprache entwickelt, wodurch man gleichzeitig die Grammatik dieser Sprache erwirbt. Sei nicht traurig, aber Du wirst keine Regeln von Französisch Grammatik benennen können. Trotzdem wirst Du wissen, was im Französischen „richtig“ und was „falsch“ ist. Du wirst intuitiv Französisch lernen und ihre Grammatik verstehen- so wie in der guten behüteten Kindheit.

Französische Grammatik lernen – Veraltete Lerntheorien machen es schwer!!!

Selbst, wenn Du beim Französisch lernen viele Fehler machst, wen stört´s? Niemanden!!!
Leider kennen wir das fast alle aus dem Schulunterricht, welcher wahrscheinlich auch der Ursprung unserer großen Frustration beim Französisch Grammatik lernen erklärt. Sofern Du nicht gerade das Super-Sprachenass überhaupt bist oder warst, welches so gut wie nie Fehler macht/e, dann erinnerst Du Dich sicher auch an die mit der niederschmetternden Bewertung einhergehende Verabschiedung Deiner Motivation. Im schlimmsten Fall kam noch Scham dazu, weil es natürlich unangenehm ist, vor dem Rest der Klasse eine schlechte Bewertung zu bekommen oder die schlechteste Note in der Klassenarbeit preiszugeben.

Diese Art des Unterrichts ist zwar gang und gäbe, beruht aber eigentlich auf veralteten Lerntheorien – Jicki zeigt Dir, wie Du mit einer neuen Lernmethode motiviert und nebenbei die Französische Grammatik lernen kannst.

Französische Grammatik lernen – Mit Jicki und positiver Korrektur

Die Jicki Sprachduschen setzen auf das Prinzip der sogenannten positiven Korrektur. Das bedeutet Folgendes: Wenn Du beim Französisch lernen einen Fehler machst, sei es beim Sprechen eines Wortes oder in der Grammatik, wird niemand zu Dir sagen „Nein, das ist FALSCH, so macht man das nicht“.

Verschiedene Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass mit positiver Korrektur und weniger negativem Fokus auf Fehlern deutlich bessere Lernergebnisse zu erzielen sind. Positive Korrektur bedeutet, einfach eine Äußerung in richtiger Form noch einmal für die Lernenden zu wiederholen. Etwa so, wie Eltern ihren kleinen Kindern beim Spracherwerb zur Seite stehen.

Wenn Du also gerade Französisch lernst und gerne „ich habe lange Haare“ (J´ai les cheveux longs) sagen möchtest, aber aus Versehen „ich habe lange Pferd“ (J´ai les cheval longs) dabei heraus kommt, müsste man nach dem Prinzip der positiven Korrektur erwidern: „Oui, tu as des cheveux longs“. So war dies doch auch in unserer Kindheit. Die Grammatikbücher kamen erst bei der Schulzeit hinzu, wo wir schon ein Gespür für die Sprache entwickelt haben. Und nach der Schulzeit wurden doch fast alle Grammatikregeln wieder aus dem Gedächtnis verbannt.

Den meisten Menschen geht es ja in der Muttersprache nicht anders, oder? Kannst Du, vor allem nachdem einige Zeit seit Deinem Schulabschluss vergangen ist, Regeln der deutschen Grammatik aus dem Ärmel schütteln? Könntest Du genau erklären, warum Du wie genau Sätze bildest? Wohl eher nicht. Dennoch hast Du ein unerschütterlich gutes Gefühl für die deutsche Sprache. Du beherrschst sie und kannst weitestgehend fehlerfreie Sätze in Wort und Schrift produzieren. So soll das auch mit der Französisch Grammatik sein.

In den Jicki Sprachduschen werden die französischen Begriffe und Sätze vorgelesen, woraufhin eine kleine Pause folgt. Diese Pause kannst Du dazu nutzen, das Gehörte nachzusprechen. Anschließend wird das Wort oder der Satz noch einmal vorgelesen. Somit wird das Prinzip der positiven Korrektur nachempfunden. Das Schöne bei Jicki ist – Du bleibst frustlos und entspannt.

Französische Grammatik lernen – Auch ohne Grammatikbuch möglich!

In der Schule liegt meist ein großer Teil des Fokus beim Französisch lernen auf der Grammatik und weniger auf dem tatsächlichen Französisch Sprechen lernen. Dabei erwirbt man gerade durch das aktive Sprechen ein gutes Gefühl für eine Sprache, und folglich auch für deren Grammatik. Und auch das Ziel des Sprachunterrichts in der Schule ist es ja, Französisch sprechen zu lernen, um Französisch kommunizieren zu können.

Wir von Jicki sind überzeugt, dass aber gerade das nicht oft der Fall ist. Denn das theoretische Französisch Grammatik-Gepauke bleibt eben vor allem eins: Theoretisch! In der Praxis, in der richtigen Konversation, lernt man Französisch Grammatik letztendlich doch am besten.

Französische Grammatik lernen – Mit Jicki immer wie in der guten alten Zeit!

Die Muttersprache lernt man eher anders herum: Erst wenn man schon einige Jahre sprechen gelernt hat, allein durch Nachahmung und aktives Reden, erst dann folgt im Schulunterricht das bewusste Kennenlernen und die aktive Auseinandersetzung mit der Grammatik der Muttersprache. Und da wir alle unsere Muttersprache so gut beherrschen, scheint das ja eine gute Herangehensweise zu sein, oder?

Warum macht man es also beim Französisch lernen in der Schule oder in Französisch Sprachkursen so anders? Sollte man nicht lieber versuchen, Französisch und ihre Grammatik auf möglichst natürliche Weise zu erwerben? Mit Jicki wollen wir genau das erreichen und haben die Lektionen entsprechend aufgebaut. Wage doch mit Jicki mal den Versuch, und lade Dir online die Jicki Sprachduschen zum Französisch lernen herunter.

Jicki wünscht Dir frustlose Stunden beim Französisch Grammatik lernen!!!

Na, neugierig geworden?

Dann kannst Du hier direkt in unsere Französischkurse reinhören!

Die 10 Zeitformen im Französischen

Im Französischen gibt es 10 Zeitformen im Indicatif, die Dich als Lernenden schnell mal verwirren können. Aber keine Angst, einige davon brauchst Du nur sehr selten und Muttersprachler verzeihen einem auch, wenn man mal etwas grammatikalisch falsch sagt. 

Das Wichtigste ist doch, dass Du mit anderen Menschen kommunizieren kannst. Dennoch bringen wir für Dich etwas Licht ins Dunkle der Französischen Zeitformen:

Einen Französischkurs, der Dir die Grammatik auf intuitive Art beibringt, findest Du bei Jicki.

Französische Zeitformen – Gegenwart

Présent: Du verwendest das présent immer für Handlungen in der Gegenwart und Zukunft. Bei der Konjugation der Verben musst Du auf Endungen -er, -ir und -re achten, denn jede Verbgruppe wird unterschiedlich konjugiert.
Beispiel: Il s‘appelle Tom. (Präsent) Mardi prochain Max a un test à l‘école.(Zukunft)

 

Französisch Verben konjugieren Präsens

Französische Zeitformen – Vergangenheit

Passé composé: Das Passé composé drückt eine abgeschlossene Handlung in der Vergangenheit aus, dessen Ergebnis, aber noch einen direkten Bezug in die Gegenwart hat. Du bildest das passé composé mit den Hilfsverben avoir und être und das Participe passé des Vollverbs. Genauere Erklärungen zu den Hilfsverben findest du im nächsten Kapitel.
Beispiel: J‘ai rangé ma chambre.

Imparfait: Mit dem Imparfait beschreibst du Regelmäßigkeiten und Abläufe einer Handlung in der Vergangenheit. Oftmals findet das Imparfait Gebrauch in Erzählungen und Berichte in der Vergangenheit. Das Imparfait beschreibt oftmals den Hintergrund einer Handlung.

Beispiel: Quand Marc était petit, il aimait beaucoup la glace au chocolat.

Um das Imparfait zu bilden geht man bei regulären Verben von der ersten Person plural aus (nous-Form) und nimmt dieser die -ons Endung weg. Es bildet sich somit ein neuer Wortstamm. An dem werden dann die Imparfait-Endungen angehängt.

Französisch Verben konjugieren Imparfait

 

Passé récent: Das Passé récent drückt die unmittelbare Vergangenheit aus, sprich was du gerade gemacht hast. Für die Bildung der Zeit wird das Verb venir im Present oder Imparfait, je nach zeitlicher Angabe, konjugiert plus die Präposition „de“ und das Vollverb im Infinitiv genutzt. Klingt erstmal kompliziert, ist es aber nicht: 

 Venir (konjugiert) + de + Infinitiv

Beispiel: Mon frère vient de manger une pomme.

Plus-que-parfait: Das Plus-que-parfait verwendest Du dann, wenn Du eine Handlung ausdrückst, die sich vor einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit ereignet hat. Das Plusqueparfait ist eine zusammengesetzte Zeit, die mit den Hilfsverben être und avoir im Imparfait und das participe passé gebildet werden. 

Beispiel: J‘avais mangé ma pomme avant de faire mes devoirs.

Passé simple: Du verwendest das Passé simple bei Schilderungen einer einmaligen vollendeten Handlung in der Vergangenheit. Es beschreibt eine neu einsetzende Handlung, die eine fortlaufende Handlung unterbricht, wie auch fortlaufende Handlungsketten. Diese Form der Vergangenheit wird allerdings heutzutage hauptsächlich noch in der Literatur gefunden.

Beispiel: Hier, j‘étais à Bordeau quand ma soeur m‘appela.

Zur Bildung des Passé simple wird dem Infinitiv die Endung weggenommen und ersetzt durch die zeitspezifischen Endungen.

Französisch Verben konjugieren Vergangenheit

 

Passé antérieur: Auch das Passé anterieur ist eine Zeitform, die sich hauptsächlich literarischen Texten genutzt wird. Du verwendest das Passé anterieur für vergangene Handlungen, die vor einer anderen Handlung passierten. Meistens steht das Passé anterieur im Nebensatz nach Konjunktionen, wie dès que, après que, quand etc.

Beispiel: Dès que j‘eus réparé mon vélo, je partis pour la campagne.

Das Plusqueparfait ist eine zusammengesetzte Zeit, die mit den Hilfsverben être und avoir im passé simple und das participe passé gebildet werden. 

Französische Zeitformen – Zukunft

Futur composé: Diese Futurform verwendest Du dann, wenn etwas in naher Zukunft passieren wird. 

Beispiel: Je vais faire un voyage en Irlande en août.

Du bildest diese Form mit der konjugierten Präsensform von “aller” und dem Infinitiv des vollverbs. 

Aller + Infinitiv

Das Futur simple: Diese Futurform verwendest Du immer dann, wenn Du eine Absicht ausdrücken willst oder eine Vermutung. 

Beispiel: Je finirai se texte demain.

Du bildest diese Form mit dem Infinitiv und der jeweiligen Endung passend zur Verbformgruppe Deines Verbs, die einfach am Infinitiv angehängt wird.

Französisch Verben konjugieren Futur

 

 

Futur antérieur: Das Future antérieur drückt eine Handlung aus, die nach einer Handlung in der Zukunft stattfinden soll. Es wird auch genutzt um eine zukünftige Handlung zu beschreiben, die vor einer bestimmten Zeit passieren wird. Das Futur antérieur wird mit den beiden Hilfsverben être und avoir im Futur gebildet plus das Participe passé des Vollverbs. 

Beispiel: Quand j‘aurais mangé j‘irais faire mes devoirs.

Das waren sie! Du bist immer noch verwirrt? Dann lerne mit den Jicki-Sprachduschen die Französische Grammatik ganz intuitiv!

Unsere Top-5 FAQs zum Thema Französisch Grammatik

Kann man die Französische Grammatik auch intuitiv lernen?

Ja, Du kannst die Französische Grammatik intuitiv lernen! Es ist sogar empfehlenswert und viel näher an dem dran, wie wir auch unsere Muttersprache gelernt haben.
Außerdem sparst Du Dir viel Frust und Mühe, wenn Du das “richtige” Erlernen der Grammatik umgehst. 

Doch wie kannst Du nun die Französische Grammatik intuitiv lernen?
Im Grunde ist es ganz einfach: indem Du direkt in die Französische Sprache eintauchst und diese in ganzen Sätzen lernst. Auf diese Weise erhältst Du ein Sprachgefühl und weißt ohne eine einzige Regel, wie ein Satz korrekt gebildet wird. Du musst ihn nur ein paar mal gehört haben. Aber keine Angst, Du musst nicht jeden erdenklichen französischen Satz gehört haben, bevor Du alles kannst, denn mit der Zeit erschließt sich Dir die Struktur bzw. die Grammatik von ganz allein.

Eine gute Methode, um die Französische Grammatik intuitiv zu erlernen, ist die Birkenbihl-Methode. Die Birkenbihl-Methode ist in 4 Phasen unterteilt, wobei Du in der ersten Phasen die Grammatik “lernst”. In dieser Phase dekodierst Du einen Französischen Text. Das bedeutet, dass Du eine Wort-für-Wort Übersetzung des Textes vornimmst. 

So beginnst Du die Struktur der Französischen Sprache zu verstehen, ohne eine grammatikalische Regel zu lernen. Klingt gut? Dann lerne doch mit Jicki und der Birkenbihl-Methode die Französische Grammatik ganz intuitiv! 

Wie bildet man das Passé Composé?

Beim Bilden des Passé Composé musst Du die konjugierte Form der Hilfsverben aller und être und die Form des Participe passé des Vollverbs. 

Erst einmal zum Participe Passé – Wie wird das gebildet?

Im Französischen gibt es drei Verbengruppen. Jede dieser Gruppen hat eine eigene Bildung des Participe passé:

Gruppe 1 beinhaltet alle Verben, die im Infinitiv auf -er enden. Diese bekommen im Partizip ein -é am Schluss.

Beispiel: Infinitiv: manger → Partizip: mangé (essen)

Gruppe 2 beinhaltet die Verben, die auf der Endung -ir enden. Diese bekommen im Partizip ein -i als Endung.

Beispiel: Infinitiv: finir → Partizip: fini (beenden)

Gruppe 3 beinhaltet die Verben, die auf der Endung -re enden. Diese enden im Partizip auf -u.

Beispiel: Infinitiv: descendre → descendu (hinuntergehen)

Wir haben zwei Hilfsverben: Ist das jetzt mit être oder avoir?

Grundsätzlich gilt alle reflexiven Verben und die 14 Bewegungs- und Verweilungsverben mit ihren Variationen wird être als Hilfsverb ins Passé composé gesetzt.

Hier die 14 Verben:

Naitre/mourir, aller/venir, monter/descendre, arriver/partir, entrer/sortir, apparaitre,rester, retourner, tomber. 

Wie ist der Satzbau im Französischen?

Der Satzbau im Französischen folgt ähnlichen Regeln im Deutschen. Grundsätzlich kannst Du beim Bilden von Sätzen der Regel folgen, dass ein Satz immer mit “Subjekt” – “Prädikat” (Verb) – “Objekt” gebildet wird. Das ist ganz einfach mit dem Kürzel “SPO” zu merken. Ein Beispiel ist: Marc déteste le thé. Marc préfère le café. 

Was ist aber jetzt daran anders? Bei den zusammengesetzten Zeitformen, wie das passé composé oder auch das Futur composé, bleibt das Hilfsverb und das Partizip zusammen. So heißt beispielsweise: „Er hat sein Kafee getrunken“, „Il a bu son café.“

Auch die zweite Regel ist einfach: Sie behandelt die Reihenfolge von Ort- und Zeitangaben. Es gilt immer: Ort vor Zeit! Ein Beispiel ist: Marc a bu un café dans un restaurant hier.

Die dritte Regel, die Du beachten solltest, ist, dass die Zeitangabe nie zwischen dem Prädikat (Verb) und dem Objekt stehen darf, sondern nur am Ende, wie im Beispiel der Regel 2 oder am Anfang. Ein Beispiel ist: Hier, Mark a bu son café dans le restaurant.

Jetzt kennst Du die wichtigsten Regeln für den Französischen Satzbau. Die Lernforschung hat herausgefunden, dass es am besten ist, eine Sprache direkt in ganzen Sätzen zu lernen. So lernst Du den Satzbau nämlich direkt und musst nicht so sehr auf die Regel achten. In unseren Jicki-Sprachduschen zum Französisch lernen haben wir das berücksichtigt und Du lernst Französisch direkt in ganzen Sätzen. Also worauf wartest Du noch? 

 

Wie lerne ich unregelmäßige Verben?

Ich habe schlechte und gute Nachrichten für Dich! 

Erst die Schlechte: Es führt leider kein Weg daran vorbei, unregelmäßige Verben auswendig zu lernen, denn unregelmäßige Verben folgen einfach keinem System – deshalb sind sie ja unregelmäßig. 

Jetzt aber die gute Nachricht: Es gibt eine Möglichkeit, unregelmäßige Verben schnell und einfach auswendig zu lernen! Sprich Dir die unregelmäßigen Verben, die Du lernen möchtest einfach in Dein Smartphone und höre Dir diese so oft wie möglich neben anderen Tätigkeiten an. Das kann beim Autofahren, Spazierengehen, Kochen oder abends vor dem Schlafen sein. Du wirst sehen, dass Du auf diese Weise schnell alle unregelmäßigen Verben drauf hast. 

Du hast keine Lust unregelmäßige Verben selbst aufzusprechen? Dann lerne doch mit den Jicki-Sprachduschen Französisch! 

Soll ich eher Vokabeln oder eher Grammatik lernen?

Aus der Schule sind wir es gewohnt, auf der einen Seite eine Menge Vokabeln und auf der anderen Seite eine Menge Grammatik zu lernen. Wenn Du beides gelernt hast, kannst Du Französisch sprechen. Doch das ist oftmals sehr frustrierend und langwierig. Gerade zu Beginn, wenn von beidem nicht viel da ist. 

Deshalb macht es Sinn, direkt ganze Sätze zu lernen und so zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Denn so musst Du nicht die Wörter „je”, “vais”, “vélo” und die grammatikalische Regel lernen, um einen einfachen Satz wie “je vais à vélo” sagen zu können. Wieso da jetzt noch ein “à” eingesetzt wird, ist erstmal irrelevant. Du willst ja einfach nur Französisch Sprechen können und nicht wissen, warum man etwas wie sagt.

Das Tolle daran ist, dass mit der Zeit und mit jedem Satz, den Du lernst, Dein Sprachgefühl besser wird und Du den Satzbau und die Französische Grammatik immer besser verstehst – ohne eine einzige Regel benennen zu können.

 Probiere es doch einfach mal mit unseren Jicki-Sprachduschen zum Französisch Lernen aus!

Mit der Jicki App kannst du jederzeit und überall Französisch Grammatik lernen!

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Jicki App Französisch lernen
Helge Straube
Helge Straube

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema, wie Lernen wirklich funktioniert und denke dabei oftmals um zwei Ecken. Diese Erfahrungen und „Ecken“ möchte ich weitergeben.