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7 gute Sprachen für den Lebenslauf

Sprachen für den Lebenslauf

Tja, welche Fremdsprachen braucht man denn nun, um seinen Lebenslauf aufzuwerten und damit gleichzeitig seine Bewerbungschancen zu steigern? Die Antwort hierauf und weitere Antworten auf Fragen, die Du Dir vielleicht noch gar nicht gestellt hast, findest Du in meinem Blogartikel. Also dann fangen wir doch ohne weitere Umschweife einfach an, was meinst Du?

Eine universelle Antwort für Sprachen im Lebenslauf gibt es nicht

Während mittlerweile fast klar ist, dass Englisch bei vielen Jobs als Grundvoraussetzung gesehen wird, ist es bei anderen Sprachen (noch) nicht so genau zu sagen, ob sie einem für den Job Vorteile bringen. Naja eigentlich doch, denn auch wenn man keine universelle Antwort geben kann, welche Sprachen man für den Lebenslauf braucht, ist es doch einleuchtend, dass man es vom Unternehmen oder der Berufsgruppe abhängig machen kann.

Arbeitest Du nämlich zum Beispiel als Manager, Ingenieurin, Informatiker oder Wissenschaftlerin, sind gewisse Fremdsprachenkenntnisse unverzichtbar. Welche Sprachen es dann konkret sein sollten, kannst Du recht einfach daraus ableiten, mit welchen Unternehmen zusammengearbeitet wird, beziehungsweise aus welchen Ländern diese stammen.

Hat das Unternehmen, für das Du Dich bewirbst beispielsweise gute Geschäftsbeziehungen nach China, ist es womöglich von Vorteil, wenn Du Mandarin sprichst; sofern Du in Deiner Position mit Kunden zu tun hast. Je nach Beruf kann es aber natürlich auch sein, dass Deine Kolleginnen und Kollegen eine andere Muttersprache sprechen. Meist sind diese dann der englischen Sprache mächtig, aber Ausnahmen gibt es ja fast immer 😉

Auch wenn die sprachlichen Anforderungen an einen Lebenslauf, wie bereits mehrfach erwähnt, variieren, an dieser Stelle mal eine kurze Liste (weil jeder ja Listen mag) mit Sprachen, die Deine Chancen für einen Job steigern können:

  • Englisch (Insgesamt gibt es ca 1,5 Milliarden englisch Sprechende)
  • Chinesisch / Mandarin (1,1 Milliarden)
  • Spanisch (420 Millionen)
  • Französisch (370 Millionen)
  • Arabisch (300 Millionen)
  • Russisch (275 Millionen)
  • Portugiesisch (235 Millionen)

Jetzt da Dir (hoffentlich) klar ist, welche Sprache Du für Deinen Lebenslauf brauchen könntest, gehen wir doch noch darauf ein, wie Du Deine Sprachkenntnisse am besten im Lebenslauf angibst.

Die 5 Stufen der Sprachkompetenz im Lebenslauf

Wie Du Dir wahrscheinlich schon gedacht hast, reicht es nicht in Deinem Lebenslauf unter Sprachkenntnisse einfach “Englisch, Spanisch, Schwäbisch” anzugeben. Daraus kann nämlich niemand ableiten, wie gut Du die jeweilige Sprache sprichst. Daher ist es wichtig, dass Du zu jeder Sprache klare Angaben zu Deinem Können machst.

Zum einen gibt es für Lebensläufe die altbewährten Einstufungen: Grundkenntnisse — erweiterte Grundkenntnisse — konversationssicher/gut — fließend — verhandlungssicher

Als nächste Stufe käme dann nur noch Muttersprachler/in. Da wir hier aber über Fremdsprachen reden, erübrigt sich die Frage, ob Du diese Einstufung in Deinem Lebenslauf verwenden solltest 😉

Zur Erklärung noch eine kurze Zusammenfassung, was die einzelnen Begriffe zu Sprachkenntnissen in Lebensläufen bedeuten:

  1. Grundkenntnisse: Du kennst einige der geläufigsten Vokabeln und Phrasen, um eine Konversation zu führen, reicht es jedoch noch nicht
  2. Erw. Grundkenntnisse: Dir ist es möglich, auf einfachem Niveau Alltagsgespräche zu führen
  3. konversationssicher/gut: Wie der Name schon sagt, bist Du sicher in (den meisten) Konversationen. Dein Wortschatz ist noch ausbaufähig.
  4. Fließend: Du kennst die Sprache so gut, dass Du Dich problemlos über diverse Themen unterhalten kannst und besitzt einen überdurchschnittlichen Wortschatz. Lesen und Schreiben sind auch kein Problem.
  5. Verhandlungssicher: Dein Wortschatz ist vergleichbar mit dem eines Muttersprachlers und Du fühlst Dich sicher genug, um geschäftliche Verhandlungen zu führen.

Manche Quellen im Internet behaupten, dass diese Art der Angabe zwar bewährt, mitunter aber schon etwas angestaubt ist. Um den Angaben zu Deinen Sprachkenntnissen also noch mehr Aussagekraft im zu verleihen, gibt es die ein oder andere Methode.

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Die 5 Einstufungen des europäischen Referenzrahmen

Eine Möglichkeit ist, hinter den besprochenen Angaben, außerdem den europäischen Referenzrahmen zu notieren. Falls Du Dir nicht sicher bist, was das ist: Damit bezeichnet man die kombinierte Angabe von Buchstaben und Zahlen von A1 bis C2 als Kürzel für das Fähigkeitsniveau.

Den oben genannten Einstufungen kann man sie wie folgt zuordnen:

  • A1 bis A2 = erste bis vertiefte Grundkenntnisse
  • B1 = gute Sprachkenntnisse
  • B2 = fließendes Sprachlevel
  • C1 = fließend bis verhandlungssicher
  • C2 = fast Muttersprachler-Niveau

Besonders vorteilhaft ist es, wenn Du Deine Sprachkenntnisse mit einem offiziellen Zertifikat belegen kannst. Für die englische Sprache gibt es da beispielsweise das TOEFL-Zertifikat, für Französisch das DELF/DALF und für verschiedene andere europäische Sprachen noch das TELC. Die im Test erreichten Punkte kannst Du dann zusätzlich hinter Deinem Sprachniveau im Lebenslauf angeben.

Es gibt auch noch weitere Kombinationen, um Deine Sprachkenntnisse im Lebenslauf möglichst genau anzugeben. Da ich aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit der unterschiedlichen Methoden stellen möchte und es bei der Art der Angabe auch ein wenig auf persönliche Präferenz ankommt, sollen meine Beispiele an dieser Stelle genügen. Wenn Du noch nicht überzeugt bist, darfst Du natürlich auch noch nach anderen suchen.

Und wenn Du Dir gar nicht sicher bist, welches Niveau Du überhaupt hast, dann gibt es im Internet die Möglichkeit, dieses anhand von kostenlosen Einstufungstests zu überprüfen. Für Englisch gibt es beispielsweise diesen hier. http://www.cambridgeenglish.org/de/test-your-english/

Sprachkenntnisse für Deinen Lebenslauf verbessern

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Grüni Jicki
Gast AutorIn

Für Jicki schreiben immer wieder GastautorInnen tolle Artikel!

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