Auswandern

Vor- und Nachteile des Lebens im Ausland

Goodbye Deutschland! Wieso auswandern?

Deutschland den Rücken kehren und einige Zeit oder sogar für den Rest des Leben in einem anderen Land wohnen. Einigen Menschen jagt dieser Gedanke eine gehörige Angst ein – für andere klingt er nach einem absoluten Wunschtraum.

Doch wie immer im Leben, gibt es auch beim Auswandern zwei Seiten der Medaille. Welche Gründe sprechen also gegen und welche für eine Auswanderung?

Wir von Jicki haben die besten Gründe die für und gegen eine Auswanderung sprechen!

Übrigens: Du bist am überlegen, auszuwandern? Mit den Audiokursen von Jicki kannst Du ganz einfach und entspannt Englisch lernen, Spanisch lernen, Französisch lernen, Japanisch lernenItalienisch lernen, Russisch lernen, Schwedisch lernen oder auch Griechisch lernen!

Vorteile des Auswanderns

Welche der folgenden Gründe für Dich relevant sind, ist natürlich immer von der individuellen Situation abhängig. Bestimmt ist aber auch für Dich das eine oder andere Argument dabei, das für das Auswandern spricht!

1. Vorteil: Eine Fremdsprache lernen

Der erste Grund liegt auf der Hand: Wenn Du ins Ausland ziehst – abgesehen vom deutschsprachigen Ausland wie Österreich oder der Schweiz – musst Du eine neue Sprache lernen.

Besitzt Du bereits Sprachkenntnisse, wirst Du diese vor Ort in Rekordzeit verbessern. Wenn Du Dich ein wenig anstrengst, wirst Du die neue Sprache also schon nach wenigen Monaten fließend sprechen.

Und auch, wenn Du von Null anfängst, geht das Lernen neuer Sprachen im Ausland schneller und einfacher als irgendwo sonst. Warum Du eine Fremdsprache lernen solltest?

Einerseits macht das einfach Spaß, andererseits hilft sie Dir bei der Integration. Je schneller Du mit den Einheimischen kommunizieren kannst, desto schneller wirst Du Dich im Ausland zu Hause fühlen und Freundschaften knüpfen.

Übrigens: Mit den Audiokursen von Jicki lernst Du eine Fremdsprache wie bei einem Auslandsaufenthalt. Du tauchst direkt in eine Sprache ein, hörst die richtige Aussprache und beginnst mit kurzen Sätzen direkt mit dem Sprechen. So bereitest Du Dich schon in Deutschland perfekt für Deine Auswanderung vor!

2. Vorteil: Lebenslauf aufbessern 

Mehrsprachigkeit bietet Dir im Job tolle Chancen – das gilt sowohl für Deine eventuelle Rückkehr nach Deutschland als auch für Deine Arbeit im Land Deiner Wahl.

Deutsche Muttersprachler*innen werden an vielen Orten händeringend gesucht, um beispielsweise Kund*innen aus Deutschland zu betreuen.

Aber nicht nur Fremdsprachenkenntnisse sind ein großes Plus für Deine Karriere, sondern auch der Auslandsaufenthalt an sich.

Für viele Arbeitgeber*innen ist es mittlerweile schon beinahe ein ungeschriebenes Gesetz, dass im Lebenslauf mindestens ein Auslandsaufenthalt stehen sollte.

Allein deshalb gehen viele junge Deutsche während der Schulzeit, nach dem Abschluss oder im Laufe des Studiums für einige Monate ins Ausland.

Solltest Du also nicht dauerhaft auswandern wollen, ist der Aufenthalt in einem anderen Land zumindest für einige Zeit sinnvoll.

Unser Tipp: Achte bei Deinen Sprachkenntnissen im Lebenslauf darauf, dass Du sie richtig angibst. Du bist unzufrieden mit Deinem Sprachniveau? Ein*e Tandempartner*in ist eine tolle Möglichkeit, Dein Sprachverständnis zu verbessern

3. Vorteil: Mutig sein und Jobangebot annehmen

Um beim Thema Job zu bleiben, kann auch das Ausland selbst der nächste sinnvolle Schritt in Deiner Karriere sein. Die Arbeitswelt ist mittlerweile schließlich international vernetzt und dementsprechend wird die Wahrscheinlichkeit immer größer, dass Du ein attraktives Jobangebot im Ausland erhältst.

In einem solchen Fall solltest Du Dich nicht durch die Angst vor dem Ungewissen abhalten lassen.

Denn Angst ist bekanntlich kein guter Ratgeber! Zudem will ein solcher Schritt natürlich gut überlegt und eventuell mit Deiner Familie abgesprochen sein. Doch bedenke, dass es sich um eine einmalige Gelegenheit in Deinem Leben handeln kann.

Gut zu wissen: Für deine Jobsuche im Ausland empfehlen wir die Plattform www.auslandsjob.de. Dort findest du eine große Übersicht verschiedener Jobs im Ausland sowie einen kostenlosen Guide, der dich auf das Arbeiten im Ausland step-by-step vorbereitet.

4. Vorteil: Lebenserfahrung sammeln

Warum viele Arbeitgeber*innen die Bewerber*innen bevorzugen, die einen Auslandsaufenthalt hinter sich haben? Das ist eine gute Frage!

Hier folgt die Antwort: Das Auswandern ist eine Herausforderung – organisatorisch, finanziell und vor allem persönlich. Wer diese gemeistert und einige Zeit im Ausland verbracht hat, hat sich dadurch oftmals weiterentwickelt.

Durch das zeitweise oder dauerhafte Auswandern schöpfst Du also Selbstbewusstsein, Dich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden, auf Menschen zuzugehen und Dein Glück selbst in die Hand zu nehmen.

Viele dieser Lektionen sind nicht nur wichtig für ein erfolgreiches Berufsleben, sondern werden auch Dein Privatleben merklich verbessern.

Egal, ob Du also eines Tages zurückkehrst oder nicht: Überhaupt den Mut zu fassen und den Schritt des Auswanderns zu wagen, ist eine tolle Lebenserfahrung für Dich!

5. Vorteil: Mehr Möglichkeiten

Es gibt auch tolle Auswanderungsziele, in welchen die Lebenshaltungskosten deutlich geringer sind als in Deutschland

Das ist beispielsweise in Thailand, Indonesien oder dem allseits beliebten Mallorca der Fall. Natürlich hängen die Kosten auch vom Lebensstandard ab – und trotzdem hat man in solchen Ländern Möglichkeiten und Chancen, die man in Deutschland gegebenenfalls nicht hat.

Trotzdem sollte man die Kosten einer Auswanderung natürlich nicht unterschätzen – allein der Umzug ist ein finanzieller Aspekt, der berücksichtigt werden sollte.

Bereite Dich mit Jicki auf Deine Auswanderung vor!

Das sagen unsere Lernenden

Welche Nachteile hat das Auswandern?

Beschäftigt man sich länger mit dem Thema Auswandern wird deutlich, dass es durchaus einige Nachteile gibt, die man berücksichtigen sollte. Welche Nachteile bringt also das Leben im Ausland mit sich?

1. Nachteil: Organisatorische Hürden

Der Umzug ins Ausland ist oft nicht so einfach, wie man denkt. Ebenso wie in Deutschland, gibt es auch in vielen anderen Ländern strenge Beschränkungen, wenn es um die Einwanderung geht.

Mit einem Deutschen Reisepass hast Du zwar in zahlreichen Ländern bereits einen nennenswerten Vorteil. Dennoch musst Du dich vorab gut darüber informieren, wo Du einwandern kannst und unter welchen Voraussetzungen.

Manchmal brauchst Du vor Ort einen Job oder musst familiäre Beziehungen nachweisen. In die USA kommst Du beispielsweise mit der berühmten „Green Card“ und in Thailand darfst Du kein Grundstück unter Deinem Namen kaufen.

Auch die Krankenversicherung ist für Auswander*innen ein wichtiges und ausschlaggebendes Thema. Daher solltest Du unbedingt im Voraus eine internationale Krankenversicherung abschließen.

Du siehst: Möchtest Du wirklich dauerhaft auswandern, warten dabei zahlreiche organisatorische Hürden auf Dich. Einfacher ist das Auswandern innerhalb Europas.

Als europäische*r Staatsbürger*in darfst Du hier nämlich in jedem Land des Binnenmarktes leben und arbeiten.

2. Nachteil: Viele Herausforderungen

Auch beim Auswandern innerhalb Europas warten weitere Hindernisse, die Dir den Start im neuen Land nicht immer einfach machen. Häufig wird eine andere Sprache gesprochen, hinzu kommen eine andere Kultur – ja, sogar in Österreich und der Schweiz – sowie Unterschiede bei rechtlichen Gegebenheiten.

Du musst Dich also erst einmal ganz neu zurechtfinden. Das gilt sozial, im Job, bei Rechtsfragen und vielen weiteren Angelegenheiten. Das soll Dich nicht abschrecken, denn solche Hürden lassen sich durchaus überwinden. Doch Dir sollte eben bewusst sein, dass das Auswandern eine Herausforderung ist.

Du wirst gewiss an Deine Grenzen kommen und an Deiner Entscheidung zweifeln. Eventuell brichst Du das Vorhaben sogar ab und kehrst zurück in Deine Heimat.

Das muss nicht unbedingt falsch sein, denn auch das Scheitern ist beim Auswandern stets eine Option. Doch vor allem wirst Du an dieser Erfahrung wachsen.

3. Nachteil: Freundschaften verlieren

Wenn man auswandert, neue Menschen kennenlernt und neue Freundschaften schließt, wächst aber auch die Gefahr, dass man bestehende Freundschaften verliert.

Doch wahre Freundschaft muss sich erst entwickeln – das braucht Zeit. Zeit, die Du mit Deinen bisherigen Freund*innen bereits verbracht hast. Ihr seid vielleicht zusammen aufgewachsen, habt Höhen und Tiefen gemeinsam erlebt, in einer WG gewohnt, und, und, und…

Wenn Du auswanderst, ist das Risiko hoch, dass diese wertvollen Freundschaften, die über viele Jahre gewachsen sind, verloren gehen.

Und auch, wenn der Wille zum Bewahren der Freundschaft da ist, macht die Entfernung das oft schwierig. Man sieht sich nur noch selten, gemeinsame Erlebnisse werden weniger, man lebt sich vielleicht auseinander.

Das ist kein Muss, aber in vielen Fällen ist das Auswandern leider auch das Ende einiger Freundschaften.

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4. Nachteil: Einsamkeit erleben

Eine neue Umgebung und noch wenige Kontakte – nach einer Auswanderung fühlen sich viele Menschen erst einmal etwas einsam. Bist Du allein ausgewandert, passiert das natürlich schneller als beim Umzug mit der Familie, der Partnerin, den Eltern oder Freund*innen.

Entscheidest Du Dich also dafür, alleine den zeitweisen oder dauerhaften Neuanfang im Ausland zu wagen, musst Du Dich auf Einsamkeit gefasst machen.

Doch keine Sorge: Je mehr Du Dich bemühst, um Dich zu integrieren, desto schneller wird das funktionieren. Das Erlernen der Fremdsprache ist dabei ein wichtiger Schritt.

Soziale Kontakte kannst Du zudem im Job oder bei einem Hobby knüpfen. Lass Dich also davon nicht einschüchtern, sondern geh aus dem Haus und offen auf andere Menschen zu.

Unser Tipp: Damit Du  direkt neue Menschen kennenlernst ist es hilfreich, wenn Du schon ein gewisses Gefühl für die Landessprache hast. Mit den Lern-Hörbüchern von Jicki tauchst Du bereits vor Deiner Auswanderung in die Sprache ein und hast den Klang und die Betonung immer im Ohr!

5. Nachteil: Finanzielle Aspekte

Viele Auswander*innen machen den Fehler, die Kosten ihres Vorhabens zu unterschätzen. Der Umzug ins Ausland kostet Geld und nicht immer findest Du direkt einen Job und selbst wenn, so musst Du die Spedition bezahlen oder vor Ort Deine Wohnung komplett neu einrichten.

Eventuell brauchst Du ein Auto,  musst vielleicht eine Kaution für Deine Wohnung bezahlen und die Behördengänge für die Ummeldung & Co. kosten natürlich auch. Dann wären da noch die Reisekosten selbst, beispielsweise für den Flug.

Es handelt sich also um eine durchaus beachtliche finanzielle Investition. In einigen Ländern sind die Ausgaben schnell wieder auf dem Konto, durch günstigere Lebenshaltungskosten, einen besser bezahlten Job oder geringere Steuersätze.

In vielen anderen Fällen kostet das Auswandern unterm Strich aber Geld – und oftmals nicht gerade wenig.

Fazit: Auswandern – ja oder nein?

Es gibt also viele Gründe, welche gegen das Leben im Ausland sprechen. Schlussendlich handelt es sich dabei aber um Hindernisse, die Du überwinden kannst. Lass Dich also davon nicht abschrecken, aber geh mit Vernunft sowie einer handfesten Planung an die Sache. Es wird sich lohnen!

Denn alles in allem, ist das Leben im Ausland eine einzigartige Erfahrung, die jeder Mensch mal machen sollte. Du lernst neue Kulturen kennen, knüpft Freundschaften, verbesserst Deine Fremdsprachenkenntnisse, verleihst Deiner Karriere neuen Schwung und vor allem: Du erlebst etwas Neues sowie Aufregendes.

Manche bleiben dann tatsächlich für immer. Andere merken, dass dieses Leben doch nicht so traumhaft ist wie gedacht. Das Auswandern muss also keine endgültige Entscheidung sein – Du kannst jederzeit zurückkehren.

Wenn Du Dir also noch unsicher bist, geh doch erst einmal für einige Monate ins Ausland. So kannst Du „auf Probe“ auswandern und Dir zu Hause alle Türen offenhalten.

Auf jeden Fall wirst Du Dich dadurch als Persönlichkeit weiterentwickeln und Geschichten mitbringen. Letzten Endes liegt die Entscheidung also ganz bei Dir.

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Helge Straube
Helge Straube

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema, wie Lernen wirklich funktioniert und denke dabei oftmals um zwei Ecken. Diese Erfahrungen und „Ecken“ möchte ich weitergeben.