Sprachen lernen nach Deinem Lerntyp

Verschiedene Lerntypen - jeder lernt anders!

Der merkwürdig aussehende, graue Zellklumpen zwischen unseren Ohren, den wir Gehirn nennen, darf keineswegs auf sein Erscheinungsbild reduziert werden – was übrigens auch für ganze Menschen gilt, aber das ist ein anderes Thema 😉. 

Es beherbergt nämlich super komplexe Netzwerke aus Synapsenverbindungen und ist regelrecht form- und veränderbar: Stichwort Neuroplastizität (kommt immer gut als Klugscheißer-Wort auf Partys).

Wenn wir lernen, hinterlässt das wortwörtlich Spuren in unserem Kopf, denn dann werden neue Verbindungen geknüpft oder schon bestehende verstärkt. Wir verwandeln also ein nicht greifbares Konzept, aka den Lerninhalt, in eine materiell nachweisbare Verbindung in unserem Kopf. It’s magic!

Aber nur, weil unser aller Gehirne sozusagen modellierbar sind, heißt das noch lange nicht, dass jeder Mensch neue Informationen auf die gleiche Weise aufnimmt und verarbeitet.

Nein, jeder von uns hat unterschiedliche Veranlagungen, Erfahrungen und Präferenzen, was bedeutet, dass jeder einzelne auf sehr unterschiedliche Weise die Welt da draußen wahrnimmt und gedanklich in die Hirn-Schubladen einordnet.

Genau, wie es in jeder Schulklasse verschiedene Lager gibt – die Coolen, die Unauffälligen, die Streber, die Chaoten – so gibt es auch beim Lernen unterschiedliche Tendenzen, die sogenannten Lerntypen.

Ob Auge, Mund, Hand, oder Ohr – know your Lerntyp!

Wenn wir einmal beim Bild der Schulklasse bleiben, dann ist es sehr aussagekräftig zu beobachten, wer sich mit welchen Hilfsmitteln neuen Lernstoff aneignet. Ein sicherer Weg also, um unterschiedliche Lerntypen sozusagen in freier Wildbahn zu erkennen.

Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen vier verschiedenen Lerntypen, die sich nach den Wahrnehmungskanälen richten – also kommunikativ, visuell, motorisch und auditiv.

Wenn Du einen ungeeigneten Lernstil für Deinen Lerntypen wählst (beispielsweise, weil Du ein Seminar besuchen musst, dass dir nicht zusagt), ist es ungefähr so, als ob Du Dich mit einem stumpfen Messer durch einen wimmelnden, stickigen Dschungel schlagen würdest.

Du schwitzt, fiese Mücken stechen Dich und allerhand Hürden kreuzen Deinen Weg – oder anders ausgedrückt – es ist anstrengend und ineffektiv. Die gelernten Inhalte werden schneller in Vergessenheit geraten, als Du Deine Einkäufe an der Supermarktkasse in die Tasche stopfen kannst!

Genauso gut könntest Du nämlich auch in einem schnittigen Flitzer über eine schnurgerade Autobahn cruisen und Dir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Sozusagen ein Highway to Heaven für neue Informationen, denn es ist nicht nur wichtig, WAS man lernt, sondern auch, WIE man lernt. Du kannst immens von einer Lernweise nach Deinem Lerntypen profitieren.

Nun also hier eine kleine Übersicht der unterschiedlichen Lerntypen:

Der kommunikative Lerntyp

Da ist also zum Beispiel Raphael, der gebannt den mündlichen Erklärungen des Biolehrers lauscht und danach gefühlt tausend Erläuterungen und Fragen zur Photosynthese mit einem Gegenüber austauschen möchte – ein klassischer Vertreter des kommunikativen Lerntyps.

Er lernt am besten, wenn er sich in Lerngruppen austauschen kann und sich in Frage-Antwort-Spielen von seinem Verständnis überzeugen kann. Doch sei gewarnt, falls Du mit einem kommunikativen Lerntyp befreundet bist, selbst aber keiner bist – brace yourself, Gesprächsfluten are coming!

Der visuelle Lerntyp

Dann ist da zum Beispiel auch Esther, die aus ihrer Tasche jedes Mal zwei bis fünf verschiedene Mäppchen herauskramt, um die Photosynthese „mal kurz“ in dreißig Farbnuancen und Schattierungen aufs Papier zu bringen.

Für jedes Konzept und jeden Gedankengang schüttelt sie ein Schema, eine Mind-Map oder ein Bild aus dem Ärmel beziehungsweise aus der Hand, das oft auch ohne zusätzliche schriftliche Erläuterungen auskommt. Piktogramme sind ihre besten Freunde und Montagsmaler ist ihr Lieblingsspiel, wenn der Unterricht mal wieder so mittelmäßig spannend ist.

Quasimodo-ähnlich findet man visuelle Lerntypen häufig, über ihre Mitschriften gebeugt, vor einer Klausur im Gang sitzend, wo sie noch irgendwelche Pfeile von rechts nach links und von unten nach oben einfügen.

Der motorische Lerntyp

In einer anderen Ecke des Klassenraums, am Fensterbrett, sitzt Jonas. Er hat sein Biologiebuch zwar auf dem Schoß liegen, kann sich die Photosynthese aber besser merken, wenn er die Blätter der Zimmerpflanzen im Sonnenlicht anschauen und anfassen kann.

Experimente finden motorische Lerntypen spitze, weil sie dann abstrakte Konzepte praktisch anwenden können. Vor allem bei Dingen, die man eher durch selbstständiges Ausprobieren lernen kann, findet man sie voller Tatendrang an vorderster Front.

Lernt Jonas komplexere Zusammenhänge, die man in der realen Welt nicht selbst ausprobieren kann, geht er dabei leise murmelnd auf und ab, also Achtung vor akuter Zusammenstoß-Gefahr vor Klausuren auf dem Gang!

Der auditive Lerntyp

Last but not least ist da auch Merle, die sehr schnell Neues versteht, wenn ihr etwas mündlich erklärt wird. Genau wie beim kommunikativen Lerntyp mag sie also Erläuterungen. Nur braucht es bei ihr nicht unbedingt eine anschließende Diskussion mit weiteren Personen und sie hat auch nicht wirklich Lust auf Lerngruppen.

Es bringt ihr mehr, zuerst aufmerksam in ruhiger Atmosphäre zuzuhören und die Informationen dann selbst zu präsentieren, um zu schauen, ob sie alles verstanden hat.

In der Pause kann man sie meistens beim Podcast- oder Musikhören an einem ruhigen Fleckchen beobachten. Kopfhörer sind die ständigen Begleiter von auditiven Lerntypen und sie besaßen schon ein Hörbuch-Abo, als es noch lange nicht cool war.

Kann sich Merle bei einem schwierigen Thema manche Dinge nicht merken, macht sie gerne ein kleines Lied daraus, oder sie trägt sich selbst den Lernstoff immer wieder laut vor oder spricht ihn per Sprachaufnahme in ihr Handy ein. Vor Klausuren sollte man sie nicht ansprechen, denn dann ist sie völlig im Tunnel und rattert Mantra-artig das Gelernte herunter.

Der auditive Lerntyp ist übrigens auch perfekt zum Sprachenlernen geeignet – aber dazu später mehr. Aber falls Du es nicht abwarten kannst, zu erfahren, warum das auditive Lernen an sich so vielversprechend ist und welche Vorteile es für Dich bietet, verraten wir es Dir in unserem Beitrag zum auditiven Lernen.

Jetzt fragst Du Dich vielleicht, wie Du am besten herausfinden kannst, zu welchem Lerntyp Du gehörst. Dazu musst Du wissen, dass in der Realität überwiegend Mischformen von Lerntypen vorherrschen und es auch stark von dem jeweiligen Thema abhängt. Lernst Du 150 Käferarten auswendig, wird das ein anderer Verarbeitungsprozess sein, als wenn Du einen Vergleich von zwei philosophischen Ansätzen ausarbeiten musst.

Außerdem ist es immer sinnvoll, verschiedene Lerntypen beziehungsweise -stile miteinander zu kombinieren. Frei nach dem Motto „Doppelt hält besser“ liegt nämlich die Wahrscheinlichkeit weitaus höher, neu Gelerntes nachhaltig abzuspeichern, wenn die Infos über mehr als einen Weg in den Kopf flattern. Also, Schleusen auf und Wissen rein!

Du willst direkt loslegen und mit Audiokursen eine neue Sprache lernen?

Welcher Lerntyp bin ich und wenn ja, wie viele?

Im Internet findest Du unzählige Tests, die Dich Deinem Lerntypen näher bringen sollen, zum Beispiel die Lerntypen nach Vester oder Schrader. Aber hier ist es auch sehr einleuchtend, sich selbst beim Lernen zu beobachten. Wie gehst du intuitiv vor, wenn Du Dir neue Informationen erschließt?

Suche Dir doch mal aus der Wunderwelt Internet ein Thema heraus, das Dich sowieso schon länger interessiert, mit dem Du Dich aber noch nicht näher beschäftigt hast. Nehmen wir an, dass Du unbedingt wissen möchtest, wie Du Deinen Kaktus am Leben erhalten kannst, den Dir Deine Oma geschenkt hat – Stichwort Zimmerpflanzen!

Dein Ziel ist es, einer zweiten Person Deiner Wahl mindestens sechs Fakten über Zimmerpflanzen und ihrer Bewahrung vor dem Tod präsentieren zu können.

Setze Ddir dazu ein Zeitlimit, beispielsweise eine Stunde, um Dich über Pflanzen-Pflegetipps und über Deine potenziell nächsten Zimmerpflanzen zu informieren (obwohl, wenn Du selbst einen Kaktus nicht am Leben halten kannst, dann solltest Ddu die ganze Sache nochmal überdenken 😉).

Also, die Frage ist: Nach welcher Art von Informationen suchst Du und was tust Du, um sie im Gedächtnis zu behalten? Liest Du Dir eher einen Text durch oder schaust Du ein Video? Wie bringst Du die Infos zu Papier? Bringst Du sie überhaupt zu Papier oder kribbelt es auf der Zunge, weil du einfach darüber sprechen willst?

Auditiv Sprachen lernen mit Jicki – hält das Hirn agil und den Blick weit

So, warum nun ist auditives Sprachenlernen so sinnvoll und vor allem so effektiv? Die Zentren für Gehör und Sprachproduktion liegen im Gehirn sehr nah beieinander. Das ist auch irgendwie logisch, denn Sprache findet zuallererst immer im Dialog statt, es geht ums Verstehen und Reagieren. Also wie wär’s? Tue dem grauen Ding zwischen Deinen Ohren doch einmal etwas Gutes und lerne eine neue Sprache!

Wenn Du Sprachsysteme nach und nach gedanklich durchdringst, macht das im Idealfall nämlich nicht nur Spaß und eröffnet Dir wunderbare Welten, sondern es ist auch ein regelrechtes Krafttraining für die Synapsen.

Schick Dein Gehirn einfach zum Workout – klingt anstrengend, aber das muss es gar nicht sein, denn dafür brauchst Du bei Jicki lediglich Deine Kopfhörer und Augenlider, die sich schließen können. Easy, oder?

Wir von Jicki bieten Dir locker und entspannt aufbereitete Audiokurse, die sich für jeden Lerntypen ohne großen Aufwand anpassen lassen. Wie Du mit auditiven Inhalten am effektivsten lernst und auf was Du achten solltest, kannst Du in Form von unseren Tipps für auditive Lerntypen nachlesen.

Um Dir die Sprache als ganzheitliches System optimal näherzubringen, sind unsere Lektionen lebensnah konzipiert, sodass Du als Sprachenlernende*r in Deiner Zielsprache schnell handlungsfähig wirst. Dabei werden grundlegende Strukturen fast von selbst verinnerlicht, Dein Wortschatz wächst und Du bekommst ein intuitives Gefühl für eine authentische Aussprache sowie einen sinnvollen Satzbau.

Als vorwiegend auditiver Lerntyp kannst Du Dir die Sprachduschen von Jicki einfach auf die Ohren packen. Aber keine Sorge, auch alle anderen Lerntypen können von unseren Audiokursen profitieren – versprochen!

Flexibilität für alle Lerntypen mit der Jicki App

Mit der Jicki App kannst Du Deine Lektionen jederzeit aus dem Ärmel beziehungsweise aus der Hosentasche schütteln. Für motorische Lerntypen bietet sich dafür bestens eine Joggingrunde oder ein Spaziergang an.

Ein Gang um den Block reicht schon aus, denn eine Einheit ist nur 20 Minuten lang und lässt sich somit prima in den Alltag integrieren. Auch die Lieber-zu-Hause-Sportler*innen können unsere Kurse auditiv verfolgen, wenn mal wieder ein Workout ansteht oder der Hometrainer schon Staub ansetzt.

Durch die rhythmische Wiederholung einzelner Satzelemente, unterlegt mit klassischer Musik, wird der Weg in Deinen Kopf sozusagen geebnet und neue Wörter krallen sich regelrecht an Deinen Synapsen fest!

Unser Begleitheft bietet nötiges Augenfutter für visuelle Lerntypen, während sich die realistischen Gesprächssituationen super leicht bildlich einprägen lassen. Reicht das noch nicht aus, können sich Visualisierer*innen aktuelle Wörter und Phrasen aus den Lektionen als Mind-Map oder illustrierte Vokabelliste anfertigen. Hand ins Federmäppchen und los geht’s!

Bei Jicki kommen selbstverständlich auch die Plausch-Halter unter uns (aka kommunikative Lerntypen) nicht zu kurz. Nach jeder neuen Vokabel hast Du ein wenig Zeit, um das Gehörte nachzusprechen und zu verarbeiten. Oder wie wäre es, wenn Du das Projekt Sprachenlernen zusammen mit Deinen Freunden*innen startest?

Tauscht Euch einfach nach jeder Lektion aus: Was war Euer Lieblingsausdruck, was war eher schwierig und was ist Euch besonders im Gedächtnis geblieben? Haut Euch neu gelernte Sätze bei einer Limo oder bei einem Bier um die Ohren, denn mit der Jicki App könnt ihr auch im Park oder in Eurer Lieblingskneipe immer wieder auf die Lektionen zugreifen – auch offline. Und zusammen ist es immer lustiger!

Egal ob in der Gruppe oder allein, ob ruhig oder wuselig, ob mit oder ohne Notizen – kein Lerntyp ist schlechter oder besser als die anderen. Was gut funktioniert, ist richtig für Dich und wer kombiniert, der profitiert! 😊

Also, lausche doch einmal unseren Sprachduschen und teste zwei kostenlose Lektionen pro Sprache!

Sprachen lernen mit Jicki

Die Jicki-Methode zum Sprachen lernen ist schnell erklärt: Ähnlich wie beim Erlernen der Muttersprache, oder dem Lernen der jeweiligen Sprache beim Auslandsaufenthalt, basiert unsere Methode auf dem bewährten 3-Stufen-Modell.

  1. Hören: Zu Beginn der Lektionen hörst Du Vokabeln und einfache Sätze mit Übersetzung. Durch die entspannte Musik kannst Du Dir die Wörter noch einfacher merken.
  2. Verstehen: Darauf folgt eine Geschichte, die sich wie bei einer spannenden Serie durch die Lektionen durchzieht. Die Vokabeln kennst Du ja bereits, so dass Dir das Verstehen ganz leicht fällt.
  3. Sprechen: Zum Schluss haben wir noch ein paar Sätze zum nachsprechen für Dich ausgesucht. Du kannst still im Kopf, oder laut mitsprechen. Beides führt dazu, dass Du Deine Aussprache schnell und einfach verbesserst.

Im dazugehörigen Begleitbuch kannst Du auch jederzeit mit- oder nachlesen. Mit Jicki funktioniert das Sprachen Lernen also einfach, entspannt und nebenbei.

Deine Jicki-Vorteile

  • Ganz entspannt: Fühlt sich nicht wie Lernen an
  • Unterwegs & nebenbei: Lerne beim Sport, Kochen oder im Auto
  • Praxisnah: Lerne Vokabeln und Sätze, die Du wirklich brauchst
  • Schnell & effektiv: Die Lektionen dauern nur 20 Minuten
  • Kostenloser Test: 2 Lektionen pro Sprache gratis (ohne Zahlungsdaten)
  • Online & Offline: Mit der Jicki-App überall lernen

Das sagen unsere Lernenden

Fragen und Antworten zum Sprachenlernen nach den unterschiedlichen Lerntypen

🔎 Welche Lernmethoden gibt es?

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Lernmethoden. 

Die Birkenbihl-Methode besteht aus vier Schritten: 

Dekodierung

Wortwörtliches Übersetzen eines Textes.

Aktives Hören

Hören des Textes auf Englisch, währenddessen Lesen der eigenen wortwörtlichen Übersetzung.

Passives Hören 

Erneutes Anhören des englischen Textes und währenddessen mit anderen Dingen beschäftigen.

Anwendung

Anwenden der Sprache mithilfe von Übungen, Konversationen etc.

Bei dieser Methode wird der Lernstoff in einer besonders entspannten Atmosphäre aufgenommen, im Idealfall in Kombination mit Entspannungsmusik und -übungen. Auf diese Weise wird das Gelernte in Dein Langzeitgedächtnis transportiert, da Du Dich in einem besonders aufnahmebereiten Zustand befindest.

  • Output-Methode:

Auch bekannt als “Speak from Day 1”, bedeutet diese Methode, alles gelernte immer und direkt anzuwenden. Anfangs ist das zwar sehr wenig, es kommt jedoch von Tag zu Tag mehr dazu. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass Du sofort loslegen kannst und es keiner monatelangen Vorbereitung bedarf.

  • Input-Methode:

Das Stichwort heißt hier: konsumieren! Schaue Filme und Serien auf Englisch, höre englische Hörbücher und Podcasts und lies englische Bücher und Zeitschriften. So bekommst Du ein allgemeines Gefühl für die Sprache und entwickelst ein Textverständnis.

Wir von Jicki haben diese 4 Methoden kombiniert und in die Jicki App zum Sprachen lernen gepackt. Probiers doch einfach mal aus. 

💪 Wie kann ich Lernen lernen?

Die Schule vermittelt uns ein oft negatives Bild vom Lernen. Fehler sind schlecht und Lernen heißt stures auswendiglernen. Dabei wird das Wissen beim Auswendiglernen nur vorübergehend gespeichert. Die Vernetzung im Gehirn verschwindet mit der Zeit und das Wissen ist nicht mehr abrufbar. 

Die beste Art zu lernen ist, wenn Du von dir aus so neugierig auf ein Themengebiet bist und Energie und Wissensdurst nur so aus Dir heraussprudeln. Natürlich gibt es auch Themen, gerade in der Schule und beim Studium, die Du lernen musst, Dich jedoch null interessieren. Stell Dir in diesem Fall die Frage, was es Dir ganz persönlich bringt. Definiere Dein Ziel und halte es Dir stets vor Augen – sei es ein guter Abschluss, eine Beförderung oder lediglich Dein Stolz. Dir wird das Lernen plötzlich viel leichter fallen. Probier’s aus!

  1. Fehler als Chance sehen: Aller Anfang ist schwer. Schnell kann es zu Frustration und Entmutigung kommen. Stempel Fehler nicht direkt als Deine Feinde ab. Sieh es positiv – Du weißt wie Du es zukünftig NICHT mehr machen wirst! Wenn Du motiviert bist und an der Sache bleibst und Dich nicht unterkriegen lässt, wirst Du bald merken, dass es immer leichter wird. Indem Du Dich selbst beobachtest, Deine Fehler erkennst und gezielt an ihnen arbeitest, wird es Dir ganz bald schon viel leichter fallen.
  2. Ebenfalls ein wichtiger Aspekt ist der, dass Du Dich selbst kennenlernst und erkennst, was für dich die beste Lernmethode ist. Auditiv, visuell, kommunikativ oder doch haptisch? Sobald Du erkennst, welcher Lerntyp Du bist, kannst Du dir  Lernmethoden und -strategien überlegen und diese direkt testen.
👍 Welche Vorteile bietet auditives Lernen?

Podcasts, Hörbücher oder auditive Sprachkurse zum Lernen sind derzeit absolut im Trend. Folgende Gründe erklären, wieso gerade Sprachenlernen auf auditiver Basis oft bessere und nachhaltigere Ergebnisse erzielt:

  1. Hör- und Sprachzentrum liegen in unserem Gehirn dicht beieinander. Darum fällt es dem Gehirn sehr leicht, Verbindungen zwischen den Bereichen herzustellen. Das Gehirn ist also beim Sprachenlernen schon für auditives Lernen prädestiniert. 
  2. Beim auditiven Lernen wird Sprachverständnis vermittelt. Beim ständigen Hören einer Sprache entwickelst Du ein Gespür für Melodie und Klang dieser und hast später beim Sprechen weniger Probleme und Hemmungen. Hierauf bauen die Audio Sprachkurse von Jicki auf. 
  3. Außerdem vermeidest Du durch auditives Lernen lästige Karteikartensysteme und mit ihnen stupides Wiederholen von Vokabeln. Lernen durch Hören soll dich berieseln und mit der Sprache umgeben, bis du das Gehörte schließlich intuitiv nachsprichst. 
🚗 Wie kann ich im Alltag nebenbei Sprachenlernen?

Die einfachste Methode um eine Fremdsprache in seinen Alltag zu integrieren, ist es zu schauen, was sich um Dich herum dafür am besten anbietet. 

Mit diesen 3 Tipps fällt es Dir super leicht, eine neue Sprache in Deinen Alltag zu integrieren:

  • Vokabeln Lernen leicht gemacht: Wer sich ständig mit fremden Vokabeln umgibt, lernt diese schneller. Platziere Post-Its an Alltagsobjekten, so dass die Augen beim Vorbeigehen ebenfalls daran haften bleiben. So lernst Du mit der Zeit, z. B. mit jedem Gang zum Kühlschrank, dass dieser auf französisch refrigerateur heißt. 
  • Tote Zeiten lebendig machen: Täglich haben wir es alle mit Wartezeiten, Fahrtwegen oder nicht so spannenden Tätigkeiten, wie dem Haushalt zu tun… Während dieser Zeiten ist es nicht immer einfach etwas zu lesen, Zuhören geht allerdings immer. Also warum nicht gleich ein Audiosprachkurs von Jicki in Deiner Traumsprache?
  • Filme und Serien in Originalsprache schauen. Auch wenn es Anfangs nicht einfach ist, das Gesagte zu verstehen, allein schon der Kontakt zur Sprache hilft Dir im Unterbewusstsein Phoneme und andere Sprachkomponenten aufzunehmen.

Jetzt ganz einfach Sprachen lernen mit Jicki

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Jicki App Sprachwahl
Helge Straube
Helge Straube

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema, wie Lernen wirklich funktioniert und denke dabei oftmals um zwei Ecken. Diese Erfahrungen und „Ecken“ möchte ich weitergeben.