Gehirngerechtes Lernen

Lernen neu entdecken

Dem Gehirn auf der Spur

Unser Körper hat Unmengen von Funktionen und jedes Körperteil hat seine eigene/n: unsere Nase riecht, die Füße laufen, die Hände fühlen und unser Gehirn lernt. Jeder Teil des Körpers ist sich sozusagen bewusst über seine Funktion und erwartet diese genau so auszuführen. Somit weiß das Gehirn natürlich am besten, wie es Dinge aufnehmen und behalten kann. Auf diese Weise erwartet es schlussendlich auch, dass wir Dinge lernen. 

Bleiben wir bei dem Beispiel mit den Füßen: Probier doch mal mit einer anderen Stellung Deiner Füße ganz normal zu laufen. Du wirst merken, dass das gar nicht so leicht ist! Deine Füße wollen eben ihren Job – das Laufen – so machen, wie sie es selbst “erwarten”. Das ist alles natürlich sehr abgespeckt beschrieben, unser Körper funktioniert viel komplexer. Aber so wie bei Deinen Füßen kannst Du Dir auch das Lernen in Deinem Gehirn vorstellen: Wird nicht so gelernt, wie es das Gehirn “erwartet”, funktioniert es nicht so einwandfrei wie Du es Dir wünschst. Du lernst also langsamer, es macht Dir keinen Spaß und es sind viele Wiederholungen nötig. Bleib dran und wir verraten Dir, was unter gehirngerechtem Lernen zu verstehen ist.

Wie lernt man also “gehirngerecht”?

Um nicht gegen das Gehirn zu arbeiten, sondern mit ihm, ist es wichtig integrativ zu lernen. Das heißt also nicht nur mit einer Methode lernen, sondern mehrere zu kombinieren. Jeder hat natürlich seine eigenen Lieblings-Lernmethoden, versuche trotzdem neben dem Lesen auch die Dinge, die du lernen möchtest, zum Beispiel laut aufzusagen oder bevor Du etwas schriftlich festhältst, es zusätzlich auditiv aufzunehmen. So funktioniert gehirngerechtes Lernen.

Du willst direkt loslegen und Deinem Gehirn etwas Gutes tun?

Das Geheimnis sind die Emotionen

Emotionen sind der Dünger des Lernens, denn jeder Lernvorgang ist ein emotional gesteuerter Prozess. Hierbei gibt es jedoch zwei wichtige Unterscheidungen: störende Emotionen – also negative – und motivierende Emotionen – also positive. Folgende Emotionen können Beispiele für Störer und Förderer sein: 

Störer

Widerstand

Langeweile

Stress

Angst

Förderer

Freude

Entdeckergeist

Forschergeist

Spaß

Dem ist eigentlich nicht mehr viel zuzufügen, wie Du Dir schon denken kannst, hindern Gefühle wie Angst oder Langeweile Dich und Dein Gehirn daran, den Lernstoff effektiv aufzunehmen. In solchen Fällen landet das gelernte leider nur in Deinem Ultrakurzzeitgedächtnis oder eventuell im Kurzzeitgedächtnis. Davon hast Du – wie der Name schon sagt – nicht lange etwas. Verknüpfst Du Deinen Lernplan jedoch mit Emotionen, wie Spaß und/ oder Entdeckergeist, ist die Chance diese in Dein Langzeitgedächtnis zu verfrachten viel viel höher.

Motivation ist das A und O

Du kennst das sicher von Deinen Hobbys: Du liebst es einen neuen Trick mit dem Fußball zu lernen, bist höchst konzentriert beim Lernen der neuen Tanzchoerographie und Dein neues Buch kannst Du nicht beiseite legen und möchtest jedem davon erzählen. Du machst das alles für Dich und für niemanden sonst. So funktioniert Dein Gehirn jedoch nicht nur in Deiner Freizeit. Beim Lernen sieht es ganz ähnlich aus. 

Versuche diese positiven Emotionen aus Deiner Freizeit auf Deine Lernsituation zu adaptieren. Schon betrachtest Du Lernen nicht mehr als stressig und langweilig. Motivation in Verbindung mit positiven Gefühlen sind der Schlüssel für gehirngerechtes und einfaches Lernen. 

Bevor Du etwas lernst, zum Beispiel eine neue Sprache, musst Du Dir ins Bewusstsein rufen, wofür Du das machst. Du brauchst einen ganz persönlichen Grund, der es immer zu schafft Dich zu motivieren. Mache Dir bewusst, was Dein Ziel ist und was du erreichen möchtest. Denn wenn Du vor und während dem Lernen motiviert bist und Freude daran hast, klappt das meiste schon von ganz alleine. Dieses lernen aus intrinsischer Motivation heraus nennt man active Learning.

Gehirngerechtes Sprachenlernen

Wie schon gesagt, funktioniert gehirngerechtes Lernen bei jeder Art des Lernens – so auch beim Sprachenlernen. Egal ob Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch oder Griechisch, suche Deinen persönlichen Grund, warum Du genau diese Sprache lernen möchtest und steigere somit deine intrinsische Motivation. Verknüpfst Du diese Motivation nun noch mit positiven Gefühlen, steht Deinem Lernerfolg nichts mehr im Wege. 

Wir von Jicki haben uns zum Ziel gemacht, das Sprachenlernen so einfach wie möglich zu gestalten. Aus diesem Grund haben wir eine Lernmethode entwickelt, die nicht nur Dir, sondern auch Deinem Gehirn Freude bereitet. Die Jicki-Methode ist eine Mischung aus der Birkenbihl- und der Superlearning-Methode. Du lernst hörend und sprechend eine neue Sprache oder erweiterst Deine bisherigen Sprachkenntnisse während Dein Körper sich in einem sehr entspannten Zustand befindet. Na, neugierig geworden?

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Helge Straube
Helge Straube

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema, wie Lernen wirklich funktioniert und denke dabei oftmals um zwei Ecken. Diese Erfahrungen und „Ecken“ möchte ich weitergeben.