5 Tipps zur Frage: Wie motiviere ich mich zum Lernen?

Wie motiviere ich mich zum Lernen?

Ich sitze gelangweilt an meinem Schreibtisch und lenke mich mit allem anderen ab, statt das Eigentliche zu tun. Nach ein paar Seiten schmeiße ich das Vokabelbuch genervt weg. Wie motiviere ich mich zum Lernen? Eine Sprache lässt sich ja nicht von jetzt auf gleich erlernen. Elementar ist die richtige Motivation, um konstant bei der Sache zu bleiben. Denn niemand lernt eine Sprache nach wenigen Tagen.

Auch Du fragst dich: „Wie motiviere ich mich zum Lernen?“ Fällt es Dir schwer, Dich selbst aufzuraffen? Wir haben 5 Tipps für Dich, um Deine Selbstmotivation zu finden.

Tipp 1: Verknüpfe Deine Motivation mit Emotionen

Am besten motivierst Du Dich zum Lernen, indem das Lernen mit einer Emotion zusammenhängt. Wenn Du beispielsweise im Urlaub die Liebe Deines Lebens kennenlernst, sie Peruanerin, Du Deutscher, dann funktioniert die Verständigung zwischen Euch beiden nur bedingt. Du bist daran interessiert, Dich zum Sprachenlernen zu motivieren, denn Du brauchst die Sprache, um ein Teil der Kultur zu werden und Dich in diese Kultur zu integrieren. Das persönliche Interesse ist die größte und effektivste Motivation. Verbinde also wenn möglich Deine Motivation zum Sprachenlernen mit einer Emotion. Das muss nicht nur Liebe sein, denn es gibt noch viele weitere Gründe fürs Sprachenlernen.

Tipp 2: Beruflicher Erfolg

Nicht nur aus persönlichem Interesse, sondern auch aus beruflichen Gründen ist es wichtig, eine Sprache zu lernen. Dir muss immer klar sein, dass Sprachen heutzutage das A und O in der Berufswelt sind. Die internationalen Geschäfte lassen sich nur mit Sprachkenntnissen regeln. Wenn Du also in der Schule schon nicht so motiviert warst Sprachen zu lernen und es immer noch nicht bist, kann Dir das irgendwann zum Verhängnis werden. Zukunftsdenken sollte Dich also auch motivieren, eine Sprache zu lernen. Denn es macht doch auch Spaß, wenn Du sagen kannst, dass Du Dein Unternehmen international vorangebracht hast.

Tipp 3: Wachse an Misserfolgen

Die Motivation ist ein Prozess, der durch Erfolge, Teilerfolge und auch Misserfolge verändert werden kann. Beispielsweise habe ich beim Französischlernen anfangs Probleme mit der Aussprache gehabt. Manche Wörter wollten sich nicht richtig in meinem Kopf festsetzen. Doch nach meinen Fehlern habe ich mit den Wörtern nie wieder Probleme gehabt, denn Fehler vergisst man nicht so leicht. Misserfolge sollten Dich nicht unnötig herunterziehen. Du solltest sie als Chance sehen. Mach Dir klar, was Du falsch gemacht hast und dass Dir das jetzt nicht noch einmal passieren wird. Denn Fehler zeigen nur was fehlt!

Tipp 4: Werde Dein eigener Motivationscoach

Es gibt nicht die eine Motivation. Jeder muss individuell entscheiden, wie und woher er sich seine Motivation zum Lernen nimmt. Wenn ich denke, dass ich etwas nicht schaffe, dann kann mich positives Denken und der Glaube an mich selbst wieder dazu motivieren, mit dem Lernen weiterzumachen. Auch Du kannst Dir zum Beispiel vorstellen, wie es wäre, wenn Du Deine gewünschte Sprache schon kannst. Am besten ist die Motivation, die von Dir selbst aus geht. Wenn Du etwas willst und freiwillig tust, motivierst Du Dich automatisch. Wenn Du Dich selbst nicht so gut motivieren kannst, können Dir Andere dabei helfen. Sei aber nicht zu kritisch mit Dir selbst! Eine Sprache zu lernen braucht Zeit. Selbstregulierung ist hier das Schlüsselwort. Ein persönlicher Lernplan kann Dir eine Unterstützung sein.

Tipp 5: Belohne Dich für kleine Erfolge

Wenn Du eine Sprache lernen willst, geht das am besten, wenn Du das Lernen mit in Deinen Alltag integrierst. So gehört das Sprachenlernen fest dazu. Wichtig dabei ist, sich kleine Teilerfolge zu setzen. Dadurch wirst Du immer wieder motiviert weiter zu lernen und musst nicht so lange auf einen großen Erfolg hinarbeiten. Ziele in weiter Zukunft sind im Augenblick nicht motivierend. Nach jedem kleinen Lernschritt ist eine persönliche Belohnung ein aktives Ziel, das man sich setzen kann. Ebenso sind Gewohnheitszeiten zum Lernen geeignet. So findest Du ein festes Schema.

Wir hoffen wir konnten Dir die Frage: „Wie motiviere ich mich zum Lernen?“ beantworten, und Dir dabei helfen, Dich für Deine persönlichen Ziele in Zukunft besser selbst zu motivieren.

Wenn Du motiviert bist, eine neue Sprache zu erlernen, ist das heutzutage mit Online-Lernportalen ganz einfach. Da muss man nicht mehr gelangweilt am Schreibtisch sitzen und sein Vokabelbuch durchpauken. Jicki kann Dich ja vielleicht dazu motivieren, eine Sprache auszuprobieren. Ein kleiner Motivationsbonus ist: Du musst nicht aus Deiner Komfortzone heraus, denn mit Jicki ist das Lernen entspannt und funktioniert ganz einfach nebenbei. Und mal ehrlich: Wer braucht schon Motivation, um sich auf die Couch zu legen und entspannt und nebenbei eine neue Sprache zu lernen? 😉

Unsere Top-5 FAQs zum Thema Wie motiviere ich mich zum Lernen?

Wie kann ich mich am besten zum Lernen motivieren?

Es gibt viele Möglichkeiten, Deine Motivation zu steigern:

  • gestalte Dir ein Lern-/ Motivationsplakat mit Deinen Zielen
  • belohne Dich für Erfolge (Wie wär’s mit einem leckeren Eis? :-P)
  • Führe “To Do”-Listen, um beim Abhaken von Lernetappen ein gutes und motivierend Gefühl zu bekommen
  • nimm Dir nicht zu viel vor, sondern steigere Dich langsam
Wie kann ich meine intrinsische Motivation erhöhen?

Um Deine intrinsische Motivation zu erhöhen, solltest Du Dich mit Deinem Lernziel identifizieren können. Wie das geht?

Feiere Dich für erreichte Teilziele und belohne Dich regelmäßig für Deine Erfolge! Es ist auch hilfreich, Dir ein Plakat mit Deinen Zielen zu gestalten und dieses in Deinem Zimmer sichtbar aufzuhängen. So kannst Du Dir Deine Ziele immer vor Augen halten. 

Wann ist eine Belohnung sinnvoll?

Belohnungen beim Lernen sind sinnvoll, da Du so motiviert bleibst. Daraus schöpfst du weitere Kraft und schaffst dir selbst eigene Arbeitsstrukturen.

Was wir als Belohnung ansehen ist rein biologisch gesehen eine Überschwemmung von Glückshormonen – die findet unser Gehirn nämlich super! Allein schon die Aussicht auf eine potentielle Belohnung motiviert Dich weiter zu machen. Allerdings darfst Du es nicht übertreiben. Bleibe bei Kleinigkeiten, wie einer Süßigkeit, einer Folge Deiner Lieblingsserie oder einer Tasse Kaffee. 

Wie feiere ich am sinnvollsten Erfolge?

Deine Erfolge zu feiern, ist extrem wichtig und treibt Dich zu neuen Leistungen an. Da jeder Mensch Spaß an unterschiedlichen Sachen hat, gibt es keine Empfehlung für jedermann. Aber eine Liste mit den Dingen, die Dir gut tun und Spaß machen, anzufertigen, ist ein super Anfang. 

Auf Deiner Liste können z. B. Unternehmungen stehen, die Du geplant hast und demnächst gerne in die Tat umsetzen möchtest. Du kannst Dir aber auch mit kleinen Dingen eine Freude machen, wie frischen Blumen auf Deinem Schreibtisch, Post-its mit motivierenden Sprüchen an Deinem Lernort oder Deinem Lieblingsschokoriegel zur Belohnung. Auch mit kurzen Pausen kannst Du Lernerfolge feiern, indem Du einfach mal kurz entspannst, vielleicht einen motivierenden Song hörst oder eine Tanzeinheit einlegst. Es kommt im Wesentlichen darauf an, dass Du Dir eine Freude bereitest, die Dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert 🙂

Wie kann ich Emotionen zum Lernen nutzen?

Gefühle können sehr hilfreich für das Lernen sein, denn jeder Lernvorgang ist ein emotional gesteuerter Prozess. Hierbei gibt es jedoch zwei wichtige Unterscheidungen: störende und  motivierende Emotionen. Ein förderliches Lernklima wird hauptsächlich durch ein positives Empfinden geschaffen. Negative Gefühle wie z. B. Angst können den Lernerfolg jedoch hemmen. Denn statt die Informationen in unser Gedächtnis aufzunehmen, lehnen wir diese ab und verwerfen sie gleich wieder.

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Helge Straube
Helge Straube

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema, wie Lernen wirklich funktioniert und denke dabei oftmals um zwei Ecken. Diese Erfahrungen und „Ecken“ möchte ich weitergeben.