Darum funktioniert Lernen in Bewegung

Lernen in Bewegung - geht das?

Es stimmt tatsächlich: Bewegung hilft beim Lernen. Diese Erkenntnis gewinnt auch an Schulen immer mehr an Wichtigkeit. Bewegungspausen, Rollenspiele beim Sprachen lernen und andere kreative Spiele werden immer häufiger im Unterricht eingesetzt.

Doch warum genau ist das so? Und wie können wir das Lernen in Bewegung in unsere Lernsituationen integrieren? Im folgenden Text zeigen wir Dir, warum Lernen in Bewegung tatsächlich funktioniert.

Lernen und Bewegung aktivieren dieselben Gehirnareale

Fakt ist, dass sich Handeln und Denken nicht ganz klar voneinander trennen lassen. Bewegung gehört zu den meisten Konzepten, die wir uns dazu überlegen. Wenn wir beispielsweise an ein Pferd denken, ergibt sich vor unserem inneren Auge automatisch das Bild eines galoppierenden Pferdes, und somit einer Bewegung.

In unserem Gehirn wird damit zum Beispiel, während wir nur an eine Situation denken, auch der prämotorische Kortex aktiv, der Bewegungsabläufe vorbereitet. Kein Wunder also, dass Kinder beim Rechnen die Finger benutzen oder man gerne hin- und herläuft, wenn man überlegt. Lernen und Bewegung sind also auch in unserem Gehirn schon miteinander verknüpft.

Bewegung lässt Dich aufmerksamer werden

Etwas Ähnliches geschieht auch, wenn wir aufmerksam werden. Jedes Mal, wenn ein lautes Geräusch ertönt oder man sich körperlich bewegt, sind Sinnesreize dafür verantwortlich, dass man aufmerksam wird und die volle Konzentration auf den jeweiligen Reiz gerichtet wird. Sinnesreize und ein aktiver Stoffwechsel fördern somit die Aufmerksamkeit und werden durch Bewegung begünstigt. Sind wir also aufmerksamer und konzentrierter, nehmen wir Wissen bewusster wahr und speichern es somit besser und schneller im Langzeitgedächtnis ab.

Bewegung im Alltag integrieren

Bewegung in den Alltag zu integrieren, klingt manchmal einfacher als es ist. Natürlich kann nicht jeder bei der Arbeit aufstehen und herumlaufen oder ständig Yogaübungen in seinen Tagesablauf einbauen. Aber es gibt dennoch einige Möglichkeiten, die helfen den Alltag abwechslungsreich und mit Bewegung zu gestalten.

Entscheidend ist, dass jede Bewegung besser ist als gar keine. Wie wäre es zum Beispiel auf dem Heimweg eine Haltestelle vorher auszusteigen? Oder für kurze Strecken mit dem Fahrrad zu fahren? Kleine Veränderungen machen den Unterschied. Wenn Du also das nächste Mal in der Uni vor dem Aufzug stehst, dann denke daran: Auch Treppensteigen hilft beim Lernen!

Sprachen lernen in Bewegung oder beim Sport

Bewegung steigert also die Konzentration und fördert die Aufnahmefähigkeit des Langzeitgedächtnis. Aber wie können wir dieses Wissen jetzt beispielsweise beim Sprachenlernen nutzen?

Jeder hat schon mal die Erfahrung gemacht, dass man beim Spazierengehen, beim Fahrradfahren oder beim Joggen den Kopf frei bekommt und plötzlich auf andere Gedanken kommt. Genau dieser Zustand ist auch beim Lernen von Sprachen optimal, um sich schnell und einfach Vokabeln einprägen zu können. Aber wie soll das gehen?

Einfach bei der nächsten Fahrradtour die Karteikarten einpacken? Viel praktischer wäre doch beispielsweise ein Hörbuch zum Französisch lernen. Im nächsten Abschnitt erfährst Du, wie Du mit den Audio- Sprachkursen von Jicki auch in Bewegung Sprachen lernen kannst.

Lass Dich beim Sport von den Jicki-Sprachduschen berieseln

Mit Jicki lernst Du Sprachen auf angenehme und entspannte Art und Weise, ohne nerviges Auswendiglernen von Vokabeln und Grammatik. Dabei basiert Jicki auf der in den 70er Jahren entwickelten Superlearning-Methode, die entspannende Musik mit rhythmisch gesprochenen Vokabeln und der neuesten Spracherwerbsforschung verbindet.

Am Ende der Audiokurse hörst Du eine kurze Geschichte, welche die vorher gelernten Vokabeln nochmal aufgreift und in einen spielerischen Kontext setzt. Unsere Sprachduschen eignen sich also perfekt, um sich beim Sport nebenbei berieseln zu lassen und so in Bewegung zu lernen.

Mit Jicki kannst Du übrigens nicht nur in Bewegung Sprachen lernen. Hier erfährst Du, warum es durchaus sinnvoll und entspannend sein kann, im Urlaub Sprachen zu lernen.

Du willst direkt mit den Jicki Sprachduschen loslegen? Such Dir einfach Deine Wunschsprache aus und beginne direkt kostenlos mit der ersten Lektion. Dem Lernen in Bewegung steht dann nichts mehr im Wege.

Sprachen lernen mit Jicki

Die Jicki-Methode zum Sprachen lernen ist schnell erklärt: Ähnlich wie beim Erlernen der Muttersprache basiert unsere Methode auf dem bewährten 3-Stufen-Modell.

  1. Hören: Zu Beginn der Lektionen lässt Du Dich einfach von rhythmisch gesprochenen Vokabeln mit Übersetzung berieseln. Du wirst überrascht sein, wie viel schon nach einmaligem Hören hängen bleibt.
  2. Verstehen: Anschließend hörst Du eine Griechische Geschichte, die sich wie bei einer spannenden Serie durch die Lektionen durchzieht. Die Vokabeln kennst Du ja bereits, so dass Dir das Verstehen ganz leicht fällt.
  3. Sprechen: Zum Schluss haben wir noch ein paar Sätze zum Nachsprechen für Dich ausgesucht. Du kannst still im Kopf, oder laut mitsprechen. Beides führt dazu, dass Du Deine Aussprache schnell und einfach verbesserst.

Anschließend kannst Du entweder direkt zur nächsten Lektion springen, oder die Lektion zur Festigung noch einmal wiederholen. Im dazugehörigen Begleitbuch kannst Du auch jederzeit mit- oder nachlesen.

Deine Jicki Vorteile

  • Unterwegs & nebenbei: Lerne beim Sport, Kochen oder im Auto
  • Alltagsnah: Lerne Vokabeln und Sätze, die Du wirklich brauchst
  • Schnell & effektiv: Die Lektionen dauern nur 20 Minuten
  • Für Dich da: Wir helfen Dir schnell und beantworten Deine Fragen
  • Kostenloser Test: 2 Lektionen pro Sprache gratis (ohne Zahlungsdaten)
  • Online & Offline: Mit der Jicki-App

Das sagen unsere Lernenden

Fragen und Antworten zum Thema Lernen in Bewegung

🎧 Kann ich mit einem Podcast Sprachen lernen?

Ja! Es gibt eine Vielzahl an Podcasts, die zum einen diverse Themen behandeln und zum andern solche, die sich sich auch mit dem Sprachen lernen und/ oder dem Lernen im Allgemeinen befassen. Egal für was Du Dich entscheidest, Du wirst Spaß dabei haben. Denn Podcasts sind in der Regel sehr unterhaltsam gestaltet.

Das Gute ist, dass die meisten Podcasts keinem festgelegten Konzept folgen, sondern aus spontanen Gesprächen heraus entstehen. So kannst Du in englischen Podcasts beispielsweise Muttersprachler*innen beim authentischen Dialog miteinander lauschen. So sind z. B. auch die Jicki-Sprachduschen aufgebaut.

Ein weiterer Vorteil ist die Themenvielfalt . Du kannst Dir einen Podcast genau nach Deinem Geschmack aussuchen und hast überhaupt nicht mehr das Gefühl zu lernen.

🔎 Welche Lernmethoden gibt es?

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Lernmethoden.

Die Birkenbihl-Methode besteht aus vier Schritten:
1. Dekodierung
Wortwörtliches Übersetzen eines Textes.
2. Aktives Hören
Hören des Textes auf Englisch, währenddessen Lesen der eigenen wortwörtlichen Übersetzung.
3. Passives Hören
Erneutes Anhören des englischen Textes und währenddessen mit anderen Dingen beschäftigen.
4. Anwendung
Anwenden der Sprache mithilfe von Übungen, Konversationen etc.

Bei dieser Methode wird der Lernstoff in einer besonders entspannten Atmosphäre aufgenommen, im Idealfall in Kombination mit Entspannungsmusik und -übungen. Auf diese Weise wird das Gelernte in Dein Langzeitgedächtnis transportiert, da Du Dich in einem besonders aufnahmebereiten Zustand befindest.

  • Output-Methode:

Auch bekannt als “Speak from Day 1”, bedeutet diese Methode, alles gelernte immer und direkt anzuwenden. Anfangs ist das zwar sehr wenig, es kommt jedoch von Tag zu Tag mehr dazu. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass Du sofort loslegen kannst und es keiner monatelangen Vorbereitung bedarf.

  • Input-Methode:

Das Stichwort heißt hier: konsumieren! Schaue Filme und Serien auf Englisch, höre englische Hörbücher und Podcasts und lies englische Bücher und Zeitschriften. So bekommst Du ein allgemeines Gefühl für die Sprache und entwickelst ein Textverständnis.

Wir von Jicki haben diese 4 Methoden kombiniert und in die Jicki App zum Sprachen lernen gepackt. Probiers doch einfach mal aus.

Selbstverständlich gibt es noch weitere sinnvolle Lernmethoden, schau Dir doch z. B. mal diese hier an:

Bei der Pimsleur-Methode findet der Lernvorgang rein auditiv statt, auf die Schriftsprache wird gänzlich verzichtet. Sie lehnt an den Spracherwerb der eigenen Muttersprache an. Mit Hilfe der Methode soll ein gutes Sprach- sowie Hörverständnis entwickelt werden.

Assimil ist eine intuitive Lernmethode. Sie soll also das Lernen der eigenen Muttersprache auf das Lernen neuer Sprachen projizieren.

Mit der Assimil-Methode lernst Du Sprachen auditiv, visuell und gehirngerecht. Du lernst Sprachen durch ein Konzept aus Hören und Sehen – also vom Kopf direkt ins Gedächtnis.

🔊 Welche Musik hilft am besten beim Lernen?

Sie kann uns glücklich, aggressiv, ruhig, traurig machen oder uns motivieren. Wichtig ist, dass Du keine Musik wählst, die negative Emotionen hervorruft und Dich beim Lernen entweder stören oder gar davon ablenken könnte. Langsame, klassische Musikstücke eignen sich wunderbar. Auch atmosphärische Klänge sind eine super Alternative. Wenn Du Klänge aus der Natur magst, dann kannst Du auch Relaxations-Musik wählen, wie wäre es z. B. mit einem Sommergewitter und prasselndem Regen oder Meeresrauschen?

Auf diese Art funktionieren auch die Jicki Sprachduschen . Während Dir die Vokabeln und Sätze rhythmisch vorgesagt werden, lauscht Du einer entspannenden Hintergrundmusik , die Dich in einen lernbereiten und sehr aufnahmefähigen Zustand versetzt. So kannst Du das Gelernte noch schneller in Dein Langzeitgedächtnis transportieren.

Du möchtest während dem Sport Sprachen lernen?

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Jicki App Sprachwahl
Helge Straube
Helge Straube

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema, wie Lernen wirklich funktioniert und denke dabei oftmals um zwei Ecken. Diese Erfahrungen und „Ecken“ möchte ich weitergeben.